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REVIEWS

Chakuza – Suchen und Zerstören 3 // Review

Vor zwölf Jahren veröffentlichte Chakuza den ersten Teil seiner Trilogie »Suchen und Zerstören«, die er nun zu Ende bringt. Die ­Stringenz der Platte ist, wie der Zugang zu Chakuza selbst, einzig im Kontrast auffindbar.

Lil Yachty – Lil Boat II // Review

»Teenage Emotions« war ein durchwachsenes Debüt. Steht Lil Yachty jetzt mit dem Rücken zur Wand?

Eunique – Gift // Review

Ohne Fleiß kein Preis: Nach zwei Jahren Selbstoptimierungsbootcamp ist Eunique bereit für ihre Debüt auf Albumlänge.

Kodak Black – HeartBreak Kodak // Review

Paranoia und Ignoranz haben im Rap zwar eine lange Tradition, doch auf Kodak Blacksk »Heartbreak Kodak« verschmelzen sie mit einer Larmoyanz, die selbst in der aktuellen Emo-Rap-Welle ihres­gleichen sucht.

Roc Marciano – RR 2: The Bitter Dose // Review

Ein Jahr nach Teil eins veröffentlicht Roc Marciano »Rosebudd’s Revenge 2« und überrascht nicht. Selbst, wenn dieser konsequent durchgezogene N.Y.-Shit etwas ist, das man eigentlich schon oft genug gehört haben sollte – oft genug fühlen kann man das halt einfach nicht. Wer hier nichts fühlt, hat Rap nie geliebt!

PRhyme (DJ Premier & Royce Da 5’9″) – PRhyme 2 //...

Man muss nicht den Vergleich mit Premos anderem Duo bemühen, um von diesem Album enttäuscht zu sein. »PRhyme 2« ist zwar doppelt so lang wie der Vorgänger, hat aber nur ähnlich viele überzeugende Songs.

Mauli – Autismus & Autotune // Review

Die größte Überraschung vorneweg: Das exzessive Namedropping des Vorgängers »Spielverderber« spart sich Mauli. Doch was bleibt, wenn sich der ehemalige VBT-Rapper von seiner großmäuligen Battlerap-Attitüde und gerappten Strophen verabschiedet? Melodien! Und davon hat Mauli eine Menge.

6ix9ne – Day69 // Review

Es scheint, als würde sich der kreative Prozess 6ix9nes ausschließlich in seinem Rückenmark ab­spielen. Und auf dieser reptilen Ebene spricht er auch sein Publikum an. ­

Kwam.E – Whut Da Phunk?! // Review

»Whut da Phunk?!« ist der reinste Deutschrap-Anachronismus: MPC-Geknister statt 808, BMX statt Bentley, und wo andere dramatische Pausen zwischen Bars setzen, füllen sich bei Kwam.E erst die Zeilen mit Absurditäten.

Rich The Kid – The World Is Yours // Review

Was Rich The Kid auf seinem Debütalbum veranstaltet, hat Hand und Fuß. Die Feature-Songs sind die größeren Hits, keine Frage. Aber die Solojoints tragen Richs Handschrift, haben Wiedererkennungswert. So bleibt ein Debütalbum, das auf hohem Niveau ein stückweit Stückwerk bleibt.

Czarface & MF Doom – Czarface Meets Metal Face // Review

Team Real Rap vergrößert sich auf »Czarface Meets Metal Face« nun um MF Doom, der nach vier Jahren ohne Album erstmals wieder hinter die Membrane tritt – und trotz Legendenstatus nur mäßig motiviert ist.

Fler – Flizzy // Review

Zielsicher am State of the Art von Ami-Rap 2018 entlangprogrammiert, macht Fler weiter, wo er aufgehört hat. Auf vollsynthetischen Beats ergeht er sich in kämpferischem Money Talk – und zwar fluently, falls jemand fragt.

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