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REVIEWS

JACE – Stich // Review

Prinzipbe­dingt uncharmant: Jace macht Tape statt Album und auch sonst, was er will.

Yung Lean – Poison Ivy // Review

Nachdem Lean es 2017 auf »Stranger« noch schaffte, Südstaaten-808-Gebrumme, Skater-Punk und Cloud-Balladen zu einem weirden, aber einzigartig emotionalen Werk zu vereinen, scheint »Poison Ivy« nichts von der damaligen Experimentierfreude abbekommen zu haben.

Vince Staples – FM! // Review

Nicht ein einziger Ausfall, obwohl sich Staples vom Sound des Vorgängers entfernt. Statt Avantgarde gibt es auf »FM!« mehr Gegenwart, der Einfluss des kalifornischen Sounds der Neunziger schlägt trotzdem durch.

YNW Melly – We All Shine // Review

»We All Shine« ist zwar noch einige Querstraßen von einem Geniestreich entfernt, über weite Strecken fährt Melly aber durchaus schon mal in die richtige Richtung.

Big K.R.I.T. – TDT // Review

Inspiriert von Genrelegenden wie Pimp C, Outkast, aber auch dem Anspruch, Soul Food abzuliefern, vollzieht er den Spagat zwischen südstaatentypischer Cadillacswagmusic und einem lyrischen Ansatz, frei von frauenfeindlichen Stereotypen und materialistischen Brag-Rap-Oberflächlichkeiten.

Yassin – Ypsilon // Review

Obwohl man Yassin den Erfolg gönnt, will man »Ypsilon« alleine nicht in den Charts sehen, um diese sanfte Musik nicht mit lauten Headlines teilen zu müssen.

Earl Sweatshirt – Some Rap Songs // Review

Earl Sweatshirts Output ist die Antithese zum HipHop-Tagesgeschäft. »Some Rap Songs« ist ein stark verdichtetes und schwer zu verdauendes Stück Musik.

Big Toe – Ohne Grinden kein Flexen // Review

»OGKF« ist bereits das vierte Big-Toe-Tape der letzten zwei Jahre, das streng limitiert auf Kassette gespielt und auf West-Berliner Straßen (aus-)verkauft wurde.

Meek Mill – Championships // Review

Auf »Championships« sind es vor allem die von Meek durchschrittenen tiefen Täler, die als kreativer Nährboden für einige der besten Songs seiner Karriere fungieren.

Album der Ausgabe: Döll – Nie oder Jetzt // Review

»Nie oder jetzt« ist wie jede erfolgreiche Therapiestunde: Kann wehtun, tut aber am Ende vor allem gut. Deutschrap hat dieses Album nötig. Und zwar jetzt!

The Diplomats – Diplomatic Ties // Review

Endlich – Dipset sind wieder da. Aber hält die 9-Track-EP das, was man uns eigentlich als Album versprochen hatte?

Method Man – Meth Lab 2: The Lithium // Review

Weder die Trap-Ausflüge zwischen all den Mid-Zweitausender-New-New-York-Beats, noch das aus der Zeit gefallene Konzept eines Mixtapes können darüber hinwegtäuschen, dass sich hier eine Legion von unbeugsamen Realkeepern versammelt hat, die nicht einsehen will, dass der Big Apple gerade zwischen den Grills eines bunthaarigen Schreihalses mit fragwürdiger Kriminalakte vor sich hingetragen wird.

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