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Kaaris – Or Noir Part 3 // Review

Angepasster Tanzflächen-Sound nahm überhand, enttäuschte Fans wandten sich ab und Kaaris machte eher durch öffentlich ausgetragene Prügeleien mit Booba von sich reden als durch seinen musikalischen Output. »Or Noir Part 3« soll das jetzt ändern.

Ulysse – Patience // Review

Der Hoodboy aus der Fächerstadt hat mit »Patience« ähnliches vollbracht, wie er auf »Träume« feststellt: »Meine Träume ernten Früchte bis dato /Ich kann es spüren, nein, ich weiß, dass ich was raushol'.«

Boogie – Everything’s For Sale // Review

»Everything’s For Sale« ist ein 40-minütiger Befreiungskampf, stellenweise etwas glatt instrumentiert, aber immer absurd gut gerappt und erschreckend offenbarend.

LGoony – Lightcore // Review

LGoonys Gefühl für Atmosphäre, seine catchigen Hooks, feuernde Triolenflows und der intelligente Funken Humor in den hedonistischen Texten waren gleichzeitig so mutig, neuartig und schön, dass man gar nicht anders konnte, als begeistert zuzuhören und Fan zu werden. Genau das fehlt bei »Lightcore«: die Lust an der Innovation.

Dendemann – Da nich für! // Review

»Mit mehr Galgenhumor als auf den Alben zuvor« meldet sich Dendemann auf »Da nich für!« triumphierend zurück.

JACE – Stich // Review

Prinzipbe­dingt uncharmant: Jace macht Tape statt Album und auch sonst, was er will.

Yung Lean – Poison Ivy // Review

Nachdem Lean es 2017 auf »Stranger« noch schaffte, Südstaaten-808-Gebrumme, Skater-Punk und Cloud-Balladen zu einem weirden, aber einzigartig emotionalen Werk zu vereinen, scheint »Poison Ivy« nichts von der damaligen Experimentierfreude abbekommen zu haben.

Vince Staples – FM! // Review

Nicht ein einziger Ausfall, obwohl sich Staples vom Sound des Vorgängers entfernt. Statt Avantgarde gibt es auf »FM!« mehr Gegenwart, der Einfluss des kalifornischen Sounds der Neunziger schlägt trotzdem durch.

YNW Melly – We All Shine // Review

»We All Shine« ist zwar noch einige Querstraßen von einem Geniestreich entfernt, über weite Strecken fährt Melly aber durchaus schon mal in die richtige Richtung.

Yassin – Ypsilon // Review

Obwohl man Yassin den Erfolg gönnt, will man »Ypsilon« alleine nicht in den Charts sehen, um diese sanfte Musik nicht mit lauten Headlines teilen zu müssen.

Earl Sweatshirt – Some Rap Songs // Review

Earl Sweatshirts Output ist die Antithese zum HipHop-Tagesgeschäft. »Some Rap Songs« ist ein stark verdichtetes und schwer zu verdauendes Stück Musik.

Big Toe – Ohne Grinden kein Flexen // Review

»OGKF« ist bereits das vierte Big-Toe-Tape der letzten zwei Jahre, das streng limitiert auf Kassette gespielt und auf West-Berliner Straßen (aus-)verkauft wurde.

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