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REVIEWS

6ix9ne – Day69 // Review

Es scheint, als würde sich der kreative Prozess 6ix9nes ausschließlich in seinem Rückenmark ab­spielen. Und auf dieser reptilen Ebene spricht er auch sein Publikum an. ­

Kwam.E – Whut Da Phunk?! // Review

»Whut da Phunk?!« ist der reinste Deutschrap-Anachronismus: MPC-Geknister statt 808, BMX statt Bentley, und wo andere dramatische Pausen zwischen Bars setzen, füllen sich bei Kwam.E erst die Zeilen mit Absurditäten.

Czarface & MF Doom – Czarface Meets Metal Face // Review

Team Real Rap vergrößert sich auf »Czarface Meets Metal Face« nun um MF Doom, der nach vier Jahren ohne Album erstmals wieder hinter die Membrane tritt – und trotz Legendenstatus nur mäßig motiviert ist.

Fler – Flizzy // Review

Zielsicher am State of the Art von Ami-Rap 2018 entlangprogrammiert, macht Fler weiter, wo er aufgehört hat. Auf vollsynthetischen Beats ergeht er sich in kämpferischem Money Talk – und zwar fluently, falls jemand fragt.

Battle Of The Ear: XXXTentacion – ? // Review

XXXTentacion spaltet die Geister: Großartiger Soundvirtuose, stumpfer Schläger oder schlichtweg beides? Sicher ist: Jaseh Onfroy ist einer der kontroversesten Musiker unserer Zeit. Kein Wunder also, dass unsere RedakteurInnen auch seinem neuen Album »?« sehr divergent gegenüber stehen.

Bad Gyal – Worldwide Angel // Review

Der Dancer ist die Bühne, auf der das katalanische small town girl Alba Farelo hinter Autotune, flashy Outfits und Musik aus aller Welt verschwinden kann und zum rudegal Bad Gyal wird. Diesen Prozess macht »Worldwide Angel« noch offensichtlicher als ihr bisheriger Output, erschließt aber wenig neuen Raum für Autonomie.

SKINNYBLACKBOY – VOL. 1 // Review

Skinnyblackboys »VOL. 1« ist eine Mixtur aus Inspirationen, eine 35-minütige Assoziationskette, bei der fast jeder Track unweigerlich Erinnerungen hervorruft. Dabei ist die Debüt-EP des Bremers viel mehr als ein zusammengeklautes Mosaik.

Greeny – Ich. Liebe. Geld. 1 & 2 // Review

Liebesballaden und clubtaugliche Banger: Trap-Zaddy Greeny schnürt mit den beiden »Ich. Liebe. Geld.«-Teilen den EP-Doppelpack - mit Braggadocio-Raps und unterhaltsamer Show-Off-Attitüde.

2 Chainz – The Play Don’t Care Who Makes It //...

»TPDCWMI« zeigt, dass er mit dem wohl unangestrengtesten Swagger im Spiel gewinnt. Der Mann ist vierzig und hat sein Trap House barbiepink gestrichen. Alles straight outta Chefetage. Verrenken sollen sich andere.

070 Shake – Glitter // EP der Ausgabe

»We have to talk to people about real shit«, sagt 070 Shake über ihr G.O.O.D.-Music-Debüt und nimmt damit vorweg, was auf »Glitter« passiert: kompromisslose Ehrlichkeit, die sie mit ihrer alles durchdringenden Stimme in Kunstgriffe verwandelt und dabei den Balanceakt zwischen lyrischer Tiefe und Pop-Approach meistert.

Azet – Fast Life // Review

Azets Debüt schwankt zwischen der depressiven Sicht auf das eigene Kaputtgehen am Dealerdasein und einer ostdeutschen »Narcos«-Neuerzählung.

Kendrick Lamar – Black Panther The Album: Music From And Inspired...

»King's vision, Black Panther, King Kendrick, all hail the king« – klare Sache für Kendrick: Niemand ist geeigneter, den Soundtrack für den ersten schwarzen Superhelden-Blockbuster zu gestalten.
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