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REVIEWS

Shiml – Agora // Review

Im antiken Griechenland war die Agora der zentrale Kulturplatz, auf dem Feste gefeiert und Reden geschwungen wurden – ein Ort, zu dem Shimls Version ein Gegenentwurf ist.

Album der Ausgabe: Travis Scott – Astroworld // Review

»Astroworld« – das klingt nach Spaß, Utopie und irgendwie auch nach Unendlichkeit. Vielleicht schafft Travis Scott es diesmal, unendlich zu werden, einen Klassiker der US-Rap-Geschichte zu schreiben.

Plusmacher – Hustlebach // Review

Die Themenkreise bleiben auch auf Plusmachers neuem Album stark limitiert. Doch durch »Hustlebach« ist amtlich, dass der Plusmacher samt seiner Alleinstellungsmerkmale auch auf seichteren Gerüsten gut funktioniert und die repräsentierte Attitüde einmal mehr kein bisschen langweilig erscheint.

Re-Issue der Ausgabe: Dynamite Deluxe – Deluxe Soundsystem (2000) // Review

2000: Für einen Sommer war Eimbush so cool wie Brooklyn und eine ganze Szene schaute nicht mehr auf das Geschehen in den USA, sondern erst vor die eigene Haustür.

morten – Disc 1 // Review

Die kompromisslose Individualität birgt ein Risiko: Der Film, den morten dreht, ist so eigen, dass er an Prägnanz verliert, wenn zu viele Schauspieler die Bühne betreten. »Disc 1« ist deshalb genau dann am stärksten, wenn morten zur kompletten Entfaltung kommt.

Playboi Carti – Die Lit // Review

Cartis Ignoranz gegenüber allen Erwartungen bleibt weiterhin unbehelligt: Noch immer erklärt er bloße Adlibs zu Texten, auch neben Super-Spittern wie Skepta oder Nicki Minaj.

Post Malone – beerbongs & bentleys // Review

»Beerbongs & Bentleys« ist kultureller Konservatismus in musikalischer Reinform. Wie dreist und seelenlos und uneigen und niederträchtig hier nur zutiefst berechenbare Verwertungslogik betrieben wird, ist nicht zu ertragen.

Wiley – Godfather II // Review

Dass Wiley sein Erbe nicht einfach nur verwalten möchte, hat er Anfang 2017 mit dem Album »Godfather« gezeigt. Es war ein starkes und konsistentes Grime-Statement, das den MC und Produ­zenten in großartiger Form zeigt. Daran kann der Nachfolger »Godfather II« leider nicht anknüpfen.

Rae Sremmurd – SR3MM // Review

Es ist ja nicht so, als gäbe es im US-Rap gerade keine Namen, in deren Kontext man gerne von einem Dreifachalbum hören würde. Doch Rae Sremmurd gehören nicht dazu.

Yung Hurn – 1220 // Review

Bisschen Mode, bisschen Koks ziehen, bisschen Party, bisschen Sex, bisschen Lecken, Lieben, Leiden – das war’s. Hurns Stimme, ob nun singend und von Autotune manipuliert oder apathisch stotternd, wird zum tragenden Instrument des Albums. Das ist die große Stärke. Das Problem: Alles war genau so zu erwarten.

Marsimoto – Verde // Review

Hits sollen die anderen liefern, hier trifft man sich zu gewohnt wolkigen bis angenehm enervierenden Klängen unter Codenamen, um ungestraft Albernheiten verbrechen zu dürfen. So viel Gelassenheit behauptet HipHop gerne, bringt sie aber selten mit.

Gzuz – Wolke 7 // Review

Drei Fragen, 13 Antworten, eine Gegenfrage: »Warum ­hältst du nicht einfach die Fresse?« Über »Wolke 7« soll nicht gesprochen werden, es soll sich verkaufen – und das treibt Gzuz auf seinem zweiten Soloalbum zu einem nihilistischen Höhepunkt.

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