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REVIEWS

Ufo361 – 808 // Review

Demonstration unka­puttbaren Selbstbewusstseins und Verbalisierung seiner veränderten Lebens­realität: Ufos »808« ist sein vorläufiges Opus Magnum.

MC Bomber – Gebüsch // Review

»Es ist so lange witzig, bis es nicht mehr witzig ist« – mit diesen Worten gab Grandseigneur Gzuz einstmals den schmalen Grat an, der das Verfallsdatum von Humor markiert. »Gebüsch« funktioniert hervorragend, was nicht heißt, dass es sich nicht im Nachhinein als Anfang vom Ende des Witzes erweisen kann.

ERRDEKA – Solo // Review

»Solo« will einen Stil entwickeln, der die Essenz der Wanderung von ERRDEKA ist, ohne zu stagnieren. Was dabei rauskommt: platte Generation-Y-Lyrik und unausgegorene Stilexperimente.

Vega – V // Review

Immer ein Tick zu viel Hall auf der Snare und ein bisschen zu viel Drama in den Strings. Das passt aber zum »Album, das mit Blut geschrieben« ist. Passt zu den Features Moses Pelham, Credibil, Face und Casper. Passt zu den turmhohen Häuserfassaden der Bankenstadt. Passt zu Vega.

Monk – Monk EP // Review

Monk von BHZ liefert eine starke, kurzweilige EP, die zudem für Live-Shows jeglicher Art gehöriges Abrisspotenzial mit sich bringt. Ist BHZ nun das Vielversprechendste, was Tempelhof-Schöneberg seit Anis Ferchichi hervorgebracht hat? Vielleicht.

Chima Ede – Sand EP // Review

Ja, diesen fünf Tracks haftet das Pathos durchaus an, doch Chima füllt es mit Leben, mit echten Geschichten von falschen Freunden und introspektiven Abhandlungen über persönliche Emotionen. Das wirkt unpeinlich, denn: Chima Ede hat was zu erzählen.

Young Krillin & Crack Ignaz – Bullies in Pullis 2 //...

»Das gwanteste Dream Team seit Lilo & Stitch« überzeugt durch aufgeweckte Delivery, müheloses Mundart-Geflexe und Vielfältigkeit: jazziger Palatschinken-Bap, angriffslustiger Brag-Rap und verspultes LoFi-Gerumpel.

Jeezy – Pressure // Review

Die Frage, wie man sich als Elder Statesman am besten zu verhalten hat, ist so vielschichtig, dass sie jeder für sich individuell auslegen kann. Auf »Pressure« gelingt Jezzy der Spagat, gebührend auf sein Werk und Leben zurückzuschauen und gleichzeitig die neue Generation ins Spotlight zu stellen.

Olexesh – Rolexesh // Review

Im Intro stellt Olexesh sich die passende Frage: »Jetzt bist du ein Mann. Alle erwarten was von dir. Kannst du damit umgehen?« Und wie er das kann. Eine bunte Produzentengarde webt den Klangteppich für einen Langspieler, der im Sinne des Titels den Lifestyle zelebriert und von Straßen erzählt, deren Herr und nicht mehr Sklave er ist.

Black Milk – Fever // Review

Nach einer langjährigen Experimentierphase begeht Black Milk auf »Fever« den sprichwörtlichen Vatermord und emanzipiert sich von Dilla, seinem einstigen Ziehvater. Trotz allen hörbaren Fortschrittgeistes bricht Black Milk auf »Fever« dabei nicht mit der Detroiter Traditionslinie.

Battle Of The Ear: Migos – Culture II // Review

Der Nachfolger des Generations-Albums »Culture« hat die Meinungen der Redaktion gespalten.

Dave East – P2 // Review

Hier zieht jemand ein Zwischenfazit. Keine Klischees, nur diese Erzählung, dieses Leben. Und es ist vor allem das Versprechen: Dave East findet mehr und mehr zu sich, seinem künstlerischen Ausdruck.

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