BET HipHop-Awards 2018: Die Highlights des Abends // News

Cardi B ist on fire: Nachdem die Bronx-Diva erst kürzlich bei den AMAs ihren Kollegen die Show stahl, konnte sie auch auf den diesjährigen BET HipHop-Awards mit vier Preisen die meisten Auszeichnungen einsacken. Unter anderem wurde Bardi als »MVP Of The Year« und »Hustler Of The Year« geehrt. Ein weiterer Star des Abends war Lil Wayne: Direkt nach seinem Comeback mit »Tha Carter V« wurde Weezy mit dem »I Am Hip Hop«-Award und damit wohl mit der wichtigsten Auszeichnung des Abends gekrönt. Andere nennenswerte Preise gingen an Childish Gambino, dessen Visuals zu »This Is America« völlig verdient zum besten Video des Jahres gekührt wurden, an die Carters für »Apeshit« und »Everything Is Love« und, obwohl er dieses Jahr kein Solo-Projekt gedroppt hat, an King Kendrick Lamar als »Lyricist Of The Year« – quasi ein Allgemeinzustand.

Performance-technisch blieb es überwiegend bei klassischem Gangster-Shit. YG und A$AP Rocky gaben in rotem Camouflage – wie auch sonst – ihre düstere Kollabo »Handgun« zum Besten und auch Cardi konnte mal wieder glänzen: Supportet von weiblicher Entourage im Military Look spittete die Rap-Queen einwandfrei ihre Bars, abgerundet von einer Twerk-Einlage. Aus der Mumble-Rap-Fraktion gab’s eine Bling-Bling-getränkte Performance von »Gucci Gang«, für die sich Lil Pump passenderweise Unterstützung von ATLien Gucci Mane holte.

Was wäre jedoch eine HipHop-Veranstaltung ohne Kontroverse? In einer Cypher mit G Herbo, Taylor Bennett und Nick Grant teilte Vic Mensa mit Bars wie »Your favorite rapper’s a domestic abuser« gegen den verstorbenen XXXTentacion aus. Blöderweise hatte man Vic nicht über die Anwesenheit von XXXs Mutter informiert, die für ihren verstorbenen Sohn den Preis für »Best New Artist« entgegennehmen sollte. In einem nachträglichen Instagram-Statement drückte das Roc-Nation-Mitglied sein Beileid aus, nahm den Inhalt seiner Bars allerdings nicht zurück: »I vehemently reject the trend in hip hop of championing abusers, and I will not hold my tongue about it«. An sich kein schlechter Ansatz; die ganze Geschichte hinterlässt jedoch einen negativen Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass Vic selbst in einem Interview mit dem Radiosender Power 105.1 zugegeben hatte, eine Ex-Freundin gewürgt und den Vorfall in einem Track verarbeitet zu haben.

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