HipHop räumt ab: Das waren die Grammys 2019 // News

Cardi B schreibt Geschichte, Post Malone performt mit den Red Hot Chili Peppers und Drake kritisiert - die Grammys boten auch dieses Jahr reichlich Gesprächsstoff.

Was ist eigentlich mit 21 Savage?

Gerüchten zufolge hätte jener Rapper, der aufgrund seiner Inhaftierung durch die Migrationsbehörde ICE nicht anwesend war, zusammen mit Post Malone den nominierten Song »Rockstar« performen sollen. Letzterer ließ sich Backstage im 21-Savage-Shirt ablichten, verlor aber sonst kein Wort über sein Feature, sondern trat später gemeinsam mit den Red Hot Chili Peppers auf.

Ludwig Göransson, der im Namen von Childish Gambino einen Preis für »This Is America« entgegennahm, sprach sich im Sinne des Songs für mehr Gerechtigkeit sowie als einziger für 21 Savage aus, bevor er von der klassischen Rausschmeißer-Musik abgewürgt wurde. Verständlich, schließlich lag seine Redezeit bereits bei knapp über einer Minute.

Drake und Kendrick Lamar haben wenig Liebe für die Grammys

Mit jeweils sieben beziehungsweise acht Nominierungen hatten Drake und Kendrick Lamar die meisten an jenem Abend. Für sich entscheiden konnten sie aber jeweils nur einen der Preise: Drake mit »God’s Plan« als »Best Rap Song« und Kendrick Lamar gemeinsam mit James Blake, Future und Jay Rock für »Best Rap Performance« mit »King’s Dead«. Dies erinnert an die letztjährige Verleihung, bei welcher Jay-Z acht mal nominiert war, jedoch leer ausging. Generell herrscht Kritik seitens der HipHop-Artists, stets als Publikumsmagnet nominiert zu werden, jedoch meist, besonders in den Hauptkategorien, leer auszugehen. Dementsprechend ließ Kendrick Lamar seinen Award von Labelkollege und Feature-Gast Jay Rock abholen, Drake hingegen war wider der Erwartungen tatsächlich anwesend und kam für seine »Dankesrede« auf die Bühne. In dieser machte er deutlich, dass es wichtigeres gäbe als einen Grammy und sendete u.a. Shoutouts an den leer ausgegangenen Travis Scott. Die kam anscheinend in der Regie nicht sonderlich gut an, woraufhin er nach einer mutmaßlichen Kunstpause mitten im Wort in die Werbung geschnitten wurde.

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