Die besten US-Releases vom Wochenende mit Eminem, Kanye West, Post Malone, Logic u.v.m // Liste

JUICE sorgt für Durchblick im Release-Dschungel mit den besten Releases der letzten Woche aus dem internationalen Raum.

Pouya – The South Got Something To Say (Album)

Flowmaschine Pouya aus Miami hat sein drittes Independent-Album »The South Got Something To Say« veröffentlicht, welches nur bedingt dem Duktus folgt, der den Floridianer anfangs auf den Radar geschleudert hatte. Wilde Doubletimeabfahrten und Memphis-Beats wichen bereits bei seinem letzten Album »Five Five« durchdachterer Lyrik und entwaffnender Introspektion. Diese Gangart führt Pouya auf »The South Got Something To Say« fort und lockert die dunkle Suizid-Ästhetik durch tatsächlich funktionierenden Synth-80s-Dance (»Crusin‘ In The MIA«, »95«, »Settle Down«) auf. Witzig: der Seitenhieb gegen das Musikverwertungskonzept Streaming auf dem 45 Sekunden langen »Suck My Dick«. Der Mann weiß zu unterhalten.

DJ Mustard – Perfect Ten (Album)

Man hätte anfangs denken können, damals als Mustard noch das DJ im Namen trug, dass sich sein Sound spätestens mit YGs »My N*gga« in finanziell lukrativer, aber künstlerisch recht belangloser Formelhaftigkeit verliert. Mittlerweile hat Herr Senf seine »ratchet music« in einen dritten Longplayer gegossen und selbstredend mit Auftritten von Roddy Rich oder Gunna, aber auch Altmeistern wie A$AP Rocky, Future und – natürlich – Nipsey Hussle verfeinert. Natürlich ist das manchmal ziemlich dreist, wie etwa das Intro einfach um Shais »If I Ever Fall In Love« herumzuprogrammieren, und oftmals doch recht einfältig, wenn man zum Beispiel Playboi Carti auf einem Chanson-esken Akustikgitarren-Loop sinnieren lässt, »Baguettes in the Face« einer Dame seiner Wahl zu stecken – aber für eine 30-minütige Spritztour ist »Perfect Ten«, nun ja, perfekt.

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