Freitagsbombe: Alben von Marteria, Bartek, Neromun u.v.m // Listen

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Marteria fühlt den Rave und zelebriert auf seinem Album »5. Dimension« das durchtanzte Nachtleben. Orson-Member Bartek releast sein erstes Soloalbum »Knäul« zwischen luftigen Sounds und tiefgehenden, persönlichen Themen. Neromun zeigt auf seinem Album »Blass« experimentelle Sounds, steht zu seiner Verletzlichkeit und ordnet sich zwischen Rap und R’n’B ein. Dazu haben wir einige Singles, EPs und weitere Releases in der Freitagsbombe zusammengetragen.

Marteria – 5. Dimension

Marterias neues Album ist da und entführt uns in die »5. Dimension«, die eine neue Seite des Rostockers zeigt. Das Album ist dem Rave, der Ekstase und der durchtanzten Nacht gewidmet und fällt in eine Zeit, in der die meisten Menschen lange nicht mehr wirklich feiern gehen konnten. So langsam wird ein Nachtleben aber wieder möglich und das Timing könnte für Marteria nicht besser sein. Der Sound ist von House beeinflusst und setzt auf Zusammenarbeiten mit DJ Koze, Miss Platnum und Ätna, die in Kooperation mit Marten ein neues Kapitel seiner Musik eröffnen.

Bartek – Knäul

Jetzt hat auch Orson-Mitglied Bartek sein eigenes Album herausgebracht. Es hört auf den wunderbaren Namen »Knäul« und fand seinen Ausgangspunkt in Barteks Solo-Song »Geschenk« auf dem Album »Orson Island«. Davon ausgehend ist ein luftiges Album entstanden, das trappige Drums locker mit Pop und auch mal Reggae verknüpft. Gleichzeitig ist das Album ein emotionales, tiefgehendes Stück Musik, das viele Ebenen zu einem großen Knäul verknüpft, den es zu entwirren gilt.

Neromun – Blass

Der Mainzer Rapper und jetzt auch Sänger Neromun hat mit seinem Album »Blass« eines der spannendsten, experimentellen Werke dieses Jahres veröffentlicht. Seine Wurzeln als Battlerapper hört man auf »Blass« kaum noch heraus, stattdessen bestimmen Verletzlichkeit, die Verhandlung der eigenen Identität und das Verschwimmen von Rap und R’n’B über melodiöses Autotune-Gesäusel die Themen und das Soundbild. Völlig abseits des Mainstreams und definitiv wert reinzuhören. Haltet außerdem die Augen nach einem Interview mit Neromun offen, das demnächst auf juice.de erscheint.

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