Alles Gude: Die spannendsten Newcomer des Rhein-Main-Gebiets // Feature

Das BLEND Festival bietet Newcomern aus der Rhein-Main-Region eine Bühne. Wir haben mit den vielversprechendsten Artists gesprochen.

PZK: »Huss&Hodn, das war der Grundstein«

Wer seid ihr?
Tubab: Ich bin Tubab, dann gibt es noch den Rafiki und DieZelle. Wir kommen aus Frankfurt und sind dort zusammen aufgewachsen. Danach hat es sich ergeben, dass wir zusammen Musik gemacht haben.
DieZelle: Das fand vor allem in meinem Keller statt. Wir haben dort gerappt, gefreestylet, was man so macht. Bei uns ist alles DIY. Die Beats kommen meistens von Tubab, sonst von anderen Homies aus Frankfurt. Wir sind hier gut connectet. Wir haben auch noch gar nicht so viel veröffentlicht, weil wir immer am Machen sind.

Wie würdet ihr euren Sound beschreiben?
Tubab: Das ist eine schwierige Frage, weil wir uns den klassischen Deutschrap-Sparten eigentlich nicht zuschreiben möchten.
Rafiki: Wir versuchen schon, Musik zu machen, die eingängig ist. Sie sollte für gute Laune sorgen. Wir legen jetzt nicht so super viel Wert auf Technik, eher auf einen guten Vibe.
DieZelle: Unser Sound ist authentisch, der kommt organisch zustande und nicht, weil wir uns ein bestimmtes Ziel setzen.

PZK

Was zeichnet die Szene im Rhein-Main-Gebiet aus?
Rafiki: Der größte Vorteil ist, dass sie überschaubar ist. Es geht bisher leider gar nicht super viel. Aber sowas wie das BLEND Festival hilft natürlich.
Tubab: Leute von außerhalb haben ein recht einseitiges Bild von Rap-Frankfurt. Dementsprechend ist es cool, dass wir in einer Position sind, in der wir diese Szene formen können.

Gab’s in der Gegend Vorbilder für euch?
DieZelle: Ich bin auf jeden Fall mit dem deutschen 00er-Jahre BoomBap groß geworden. Tubab hat mir damals Huss&Hodn gezeigt, das war der Grundstein. Sichtexot war dadurch dann sehr wichtig. Aber die Sounds, die jetzt gerade in der Gegend entstehen, die prägen mich mit.

Was steht bei euch als Nächstes an?
Tubab: Singles, Singles, Singles, Singles, Singles – Massaker. Das Wichtigste ist jetzt, erstmal ordentlich was rauszuhauen. Wir haben noch viel rumliegen.

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