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REVIEWS

Prinz Pi – Illuminati // Review

Dass Prinz Pi als einer der produktivsten Rapper der westlichen Hemisphäre gilt, ist ja schon länger gemachte Sache. Insofern ist es kaum verwunderlich, dass aus der angedachten “Illuminati”-EP in Kombination mit ein paar Reissues und Bonustracks dann doch (wieder mal) ein ganzes Album geworden ist. Und wie der Name vermuten lässt...

Breakage – Foundation

Der Brite James Boyle alias Breakage hat als Produzent die engen stilistischen Grenzen von Drum’n’Bass für sich und seine Musik nie akzeptiert. So verwundert es auch nicht, dass er sich in letzter Zeit immer stärker dem Dubstep zugewandt hat. Bereits sein 2006 veröffentlichtes Debütalbum, “This Too Shall Pass”, ließ erahnen, welche Sprengkraft in seinen Soundvisionen steckt...

Deichkind – Papa Professionell // Review

Vor gut einem Jahr ist Produzent Sebastian Hackert in seinem Hamburger Heim verstorben. Er wurde nur 32 Jahre alt. Bis heute sind keine genauen Details der Todesursache bekannt, doch auch ohne diese Fakten dürfte klar sein: Hier ging einer der wichtigsten deutschen Musikproduzenten von uns. Auch wenn die Medien gerne die Überschrift nutzten, dass mit Sebi Hackert “Deichkinds Produzent” verstorben sei, so war der Soundtüftler doch mehr als nur ein Teil dieser überaus erfolgreichen Gruppe...

DJ Khaled – Victory

Wer im richtigen Leben gern auf dicke Hose macht, der wird an diesem Album garantiert seine Freude haben. DJ Khaled lässt auf seinem vierten offiziellen Longplayer jedenfalls kaum etwas unversucht, sich stets als omnipotenter musikalischer Kraftprotz in Szene zu setzen. Der DJ und Produzent aus Miami hat sich dafür wie gewohnt...

Farid Bang – Asphalt Massaka 2

Farid Bang. Das ist einer, der dir und deinen Freunden früher auf der Dorfkirmes das Taschengeld abgezogen hätte. Einer, wegen dem man im Bus nicht ganz hinten sitzen durfte. Einer, der dabei aber aufgrund seiner Schlitzohrigkeit dennoch so unfassbar sympathisch war, dass man ihm trotz aller Flausen gar nicht so richtig böse sein konnte. Genau dieses Konglomerat aus Dreistigkeit, Wortwitz und Maghreb-Charme...

Kool Savas – John Bello Story 3

Schon nach dem ersten Hördurchgang ist klar: ­Dieses Album ist groß. Es drängt sich einem unweigerlich die Frage auf, warum das Gehörte überhaupt noch unter der “John Bello”-Reihe läuft und nicht einen eigenständigen Kool Savas-Release bildet. Denn: “JB3” führt den Begriff des Mixtapes als...

Ludacris – Battle Of The Sexes // Review

Kennt ihr das? Bei jedem neuen Release vom guten Cris hoffen, dass er endlich die ultimative, in sich schlüssige Next Level-Scheibe abliefert? Ist doch ohnehin jeder mit Bruder Luda unten und seine Flow- und Rhyme-Skills längst zwei Stufen über unfickbar...

Nazar & RAF Camora – Artkore // Review

“Artkore” heißt der erste gemeinsame Release der beiden Wiener Nazar und RAF Camora, und der muss sich vor dem, was der 12. März sonst noch auf Rap in D losließ, nun wirklich nicht verstecken. Das fängt schon damit an, dass die zwei bei Qualitätsgaranten wie Sti, m3 & Noyd oder PhreQuincy – und sich selbst übrigens auch – zielsicher die Rosinen gepickt und...

Crookers – Tons Of Friends // Review

Auf “Tons Of Friends” wird somit House, Rave, Electro, HipHop und Dance-Pop zu einem lässigen Mash-up für die Modenschauen geformt. Dank der Remix-Connections der beiden Mailänder und des aktuellen Hypes finden sich auch genügt Kollabo-Partner, die dabei gerne in der ersten Reihe am Laufsteg sitzen...

Gonjasufi – A Sufi And A Killer // Review

Mit den inhaltlichen, aber auch musikalischen Extremen fordert Gonjasufi seine Zuhörer stellenweise heraus. Dennoch entwickelt seine Version von Soulmusik, nicht zuletzt dank der hochwertigen Instrumentals, eine ganz eigene Faszination...

The Last Electro-Acoustic Space Jazz & Percussion ­Ensemble – Miles...

Man hat den Eindruck, dass es ihm im HipHop-Kosmos mal wieder zu eng wurde, denn Madlibs drittes Album in der Rolle des Ensembles verweigert sich jeder Form von Langeweile. Dabei fordert Madlib seine Hörer heraus, doch stets weisen die HipHop-Drums den Weg durch eine vielfältige Musiklandschaft...

Die Atzen/­Frauenarzt & Manny Marc präsentieren Atzen Musik Vol. 2 //...

Die Aufforderung, sich doch ­bitteschön mal den Stock aus dem Arsch zu ziehen, fand man in der ­einen oder anderen Form bisher wohl in nahezu jeder positiven ­Review zu Alben mit Frauenarzt- und/oder Manny Marc-Beteiligung. Ging es früher dabei vor allem um die hitzig diskutierten, unverblümten Ficktexte, so muss man die Stock-Arsch-Formulierung seit Jahresfrist in einem ganz ­anderen Zusammenhang bemühen: Ja, das was die ­Atzen da machen, ist ansatzlos eingängige Musik für einen ­feierwütigen, betrunkenen Mainstream, und ja, das ist auch viel mehr Scooter als Bummtschack...

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