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Fat Joe – The Darkside Vol.1 // Review

Berechnender geht es wohl kaum: Nachdem Fat Joe jahrelang auf das falsche Pferd (sprich: Pop und R&B) gesetzt und sich gegen seine eigene Vergangenheit gewehrt hat, spielt der gute Joey nun seinen letzten Trumpf aus: “This is that block music, get head, bust a shot music, bag it up, hustle rocks, fuck the cops music.” Und wehe, die undankbare Fan­gemeinde kann selbst der dunklen Seite der Macht...

B.o.B. – The Adventures Of Bobby Ray // Review

Gerade noch mit der Röhrenjeansbande als einer der Freshmen auf dem Cover der “XXL” geadelt, packt der Bua einfach seine Klampfe aus, hängt nur so zum Spaß mit T.I., unterschreibt wenig später beim Imprint des Gummibandmanns und macht da jetzt das, was er sowieso schon immer am besten kann: Musik – mit Gitarre, Klavier und so. Was man bis dato...

Trek Life – Everything Changed Nothing // Review

Die Zusammenarbeit des kalifornischen Rappers Trek Life mit dem Eastcoast-Producer Oddisee geht auf das Remix-Album “New Money” aus dem letzten Jahr zurück, auf dem Oddisee sämtlichen Stücken von Treks 2005er Soloalbum “Price I’ve Paid” ein komplett neues Sounddesign verpasste. In diesem Jahr folgte zunächst die Free-Download-EP “Rhymes Within Reason”...

Bun B – Trill O.G. // Review

“I been watching a genius at work on this album”, schwärmt J.Prince im Intro über seinen prominentesten Mitarbeiter. Der Chef von Rap-A-Lot müsste es eigentlich wissen, er ist ein gewiefter Geschäftsmann mit scharfem Blick für musikalisches Talent. Mit dieser Einschätzung aber liegt er gründlich daneben. Seit den späten achtziger Jahren besticht Bun B durch...

El-P – Weareallgoingtoburninhellmegamixxx3 // Review

Über die herausragenden Qualitäten von Jaime Meline als Produzent muss man seit den Tagen von Company Flow kein überflüssiges Wort verlieren. Nur wenigen anderen HipHop-Künstler ist es in den letzten 15 Jahren gelungen, eine ähnlich unverkennbare Musiksprache zu entwickeln und dabei nie auf der berühmten Stelle zu treten...

Slum Village – Villa Manifesto // Review

Hört man das neue Slum Village Album “Villa Manifesto”, ohne die Umstände zu berücksichtigen, unter denen es entstand, so scheint der Visionär und Slum Village Bandleader T3 seine Ziele erreicht zu haben. So gelang es ihm nicht nur, die legendäre Band (posthum) wiederzuvereinigen, sondern auch ein Album zu schaffen, das die Slum Village-Diskografie...

Rakaa – Crown Of Thorns // Review

In der allgemeinen Wahrnehmung gilt Rakaa Iriscience als das schwächste Glied im Konglomerat der Dilated Peoples. Evidence sei der technisch bessere MC, heißt es gemeinhin, und daneben noch ein talentierter Producer, DJ Babu schlicht und einfach die Macht an den Turntables. Dass aber Rakaa mit seinen intelligenten Texten und dem...

Capone-N-Noreaga – The War Report 2 // Review

Die Sequel-Flut reißt nicht ab, diesen Monat dürfen Capone-N-Noreaga eine Zwei hinter den Titel ihres Erstlingswerks setzen. Wohin die Reise geht, hätte nach der letztjährigen, fragwürdigen Reunion der ehemaligen Knastbrüder feststehen können: ­überwiegend C-Klasse-Beats, tumbes bis abstoßendes Ghetto-Gehabe und Noreagas nicht selten nur unfreiwillig lustige Punchlines...

Juvenile – Beast Mode // Review

Gerade mal acht Monate nach seinem letzten Release “Cocky & Confident” erreicht das mittlerweile neunte Album des in New Orleans beheimateten Rappers Juvenile die Plattenläden und Internetbörsen. Erste Skepsis verbreitet der Blick auf die Tracklist des Langspielers: Gerade einmal elf Tracks und der Verzicht auf relevante Features und Produzenten...

Rick Ross – Teflon Don // Battle Of The Ear

So, Schluss jetzt mit Bullenwitzen. Film geht los. Und wie zu erwarten, macht der Cop keine, err, Gefangenen: Direkt in der ersten Einstellung verweist er drohenden Zeigefingers auf die 45 in seinem Handschuhfach, lässt einer unbekannten Schönheit sein Antlitz auf die Brust tittowieren, ballert durch die Gegend wie zu chinesisch Neujahr, vertickt den einen oder anderen Dan Marino und stellt zur Feier des Tages eine Statue seiner selbst in die Mitte der Stadt. Donnerlittchen, hier ist was los...

Marteria – Zum Glück in die Zukunft // Review

Marten Laciny ist an einem Punkt angekommen, an dem er sich die Frage stellen muss, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Der Freshness-Bonus seines Helium-Styles ist nach zwei Marsimoto-Alben biss­chen aufgebraucht und auch bei seinem Alter Ego Marteria gilt es, ein signifikantes Unterscheidungsmerkmal zum Debüt zu erarbeiten...

Review: Alpa Gun – Almanci // Review

Lange genug haben Kleinkriminelle mit gerappten Räuberpistolen aus den Großstadtghettos auf die hiesige HipHop-Jugend gezielt. Doch damit ist jetzt langsam Schluss, regelbestätigenden Ausnahmen zum Trotz. Wohl dem also, der sich von Anfang an eine eigene Nische abseits konventioneller Gangster-Romantik gesucht hat...

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