»Es war nicht die coolste Show dieses Jahr«: Prinz Pi beim splash! 21 // Video

Schon gegen Ende seines rund 50-minütigen Auftritts auf dem splash! 21 bewertete Prinz Pi den Lärm- und Partypegel seiner Crowd mit den Worten: »Das hört sich eher ‚medium‘ an.« Das Festivalwochenende lag zum Großteil noch vor dem Publikum, als Friedrich Kautz und seine Band am frühen Freitagabend die Bühne betraten, um die Mainstage für die folgenden Auftritte von Skepta oder Savas & Sido aufzuwärmen. Ein vielleicht undankbarer, aber eben auch verpflichtender Job. Und wer sollte diese Aufgabe besser umsetzen können, als ein Rapper des Kaliebers von Pi, der nachweislich seit 2005 das splash! routiniert gerockt hat? Eben. Trotzdem sparte sich das wohlgesonnene splash!-Publikum seine Kraftreserven lieber auf, auch wenn Hits wie »100x«, »Hellrot« oder »Generation Porno« durchaus andeuteten, wohin die Live-Energie hätte hingehen können.

»Ehrlich gesagt, war es die schlechteste Show«

»Die Show war schön«, äußerte sich Pi später im Interview bei den Kollegen vom splash! Mag, die ihn quasi direkt nach seinem Auftritt abfangen konnten. Wie es in der Natur von Festivalslots aber nun einmal liegt, läuft nicht immer alles zur Zufriedenheit von Künstler und Fans und so gab Friedrich direkt zu: »Es war jetzt nicht die coolste Show, die wir dieses Jahr hatten. Ehrlich gesagt, sogar die Schlechteste.« So habe ihm der parallel spielende Headliner Lil Pump ein wenig Glanzmoment stibitzt, räumte Pi ein, hätte er den Auftritt des »Gucci Gang«-Rappers doch selbst gerne sehen wollen. Dennoch zeigte sich Prinz Pi dankbar und wohlwollend, denn ein splash!-Auftritt ist eben auch beim sage und schreibe neunten Mal eine Besonderheit. Oder wie es Pi ausdrücken würde: »Nichts war umsonst«.

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