Payday Records: Vier Classics des Rap-Kultlabels der 90er // Liste


Jay-Z, Gang Starr, Group Home – Payday Records hat in den Neunzigern durchaus ein paar namhaften Artists eine Label-Heimat geboten. Nun, zwanzig Jahre nach dem letzten Payday-Release, hat Gründer Patrick Moxey sein Baby re­animiert und gerade die »Dreamer’s ­Disease« von Yung Fume veröffentlicht. Für uns hat der Label-Boss seine Payday-Lieblingstracks 
zusammengetragen.


Jeru the Damaja – Come Clean (1993)
Einer der besten Songs, der je bei uns erschienen ist. DJ Premier hat diesen unglaublichen Wassertropfen-Sound in den Beat integriert, und am Ende haben wir eine halbe Million ­Singles davon verkauft. DJs weltweit haben den Track geliebt – das war der Startschuss von Jerus Karriere.


Yung Fume feat. Young Nudy & Zaytoven – Something Else (2018)
Der Track steht für das, was Rap heute ist: eine globale Sprache und Ausdrucksform. Ein Produzent aus Atlanta, ein wahnsinnig talentierter Rapper aus dem UK und ein Feature mit dem gerade durch die Decke gehenden Young Nudy – dem Cousin von 21 Savage. Diese US-/UK-Kollabo ist ein »best of both worlds«.


Showbiz & A.G. – Soul Clap (1992)
Das war die erste Payday-Single. Der Sound war damals ultra­fresh, Showbiz als Produzent auf der Höhe seiner Zeit und A.G. ist einfach ein begnadeter Rapper. Ein Song wie eine Jam.


Jay-Z – In My Lifetime (1995)
Als Jay und Dame Dash damals in mein Büro kamen, zeigten sie mir das Video zu dem Track, das sie irgendwo in der Karibik geschossen hatten – mit Jay auf einer Yacht und auf diesem Jet-Ski. So etwas hatte man damals noch nicht gesehen, das war vollkommen neu. Und die Art und Weise, wie Jay in dem Track rappt, war unglaublich. Ein ganz wichtiger Track für Payday.

Dieses Feature erschien erstmals in JUICE #186. Back-Issues können versandkostenfrei im Shop nachbestellt werden.

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