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Review: Alpa Gun – Almanci // Review

Lange genug haben Kleinkriminelle mit gerappten Räuberpistolen aus den Großstadtghettos auf die hiesige HipHop-Jugend gezielt. Doch damit ist jetzt langsam Schluss, regelbestätigenden Ausnahmen zum Trotz. Wohl dem also, der sich von Anfang an eine eigene Nische abseits konventioneller Gangster-Romantik gesucht hat...

Die Beleidiger – Die Erde ist eine Scheibe // Review

Aus gegebenem Anlass und zum derzeitigen Aufenthaltsort eines Beleidigers: die intellektuelle Unterfütterung von “D.E.i.e.S” durch Pablo Neruda. “So soll die Dichtung aussehen, die wir suchen, die nach Urin und weißen Lilien riecht. Wer sich vor dem Geschmacklosen fürchtet, den holt der Frost.” Aber ey, nur weil du irgendein Buch gelesen hast...

Drake – Thank Me Later // Review

“Bigger” wollte er es machen. Und um es vorwegzunehmen: Bigger ist es geworden, das meist erwartete Debütalbum seit Menschengedenken (lies: 50 Cents “Get Rich Or Die Tryin’” aus dem Jahr 2003). Allerdings, was heißt schon Debütalbum? Sein persönliches “Reasonable Doubt” hatte Aubrey Drake Graham bereits in dem Mixtape “So Far Gone”...

A.G. – Everything’s Berri // Review

Vier Jahre ist es her, dass Andre The ­Giant mit “Get Dirty Radio” nach längerer Auszeit geschickt den zweiten Indierapper-Frühling erlebte, indem er sich die nach allgemeiner Ansicht richtigen Beats von den damals aktuellen Helden der Stunde besorgte: Madlib, Jake One, Oh No und J Dilla. Nun ist die D.I.T.C.-Legende mit einem neuen Werk zurück...

Big Boi – Sir Lucious Left Foot (The Son Of Chico...

It’s mostly tha voice. Ab und an sind es allerdings auch die Beats, die den feinen Unterschied ausmachen. Wer hätte gedacht, dass der alte Staubsauger Scott Storch zusammen mit Sir Lucious noch einmal so ein Wahnsinnsbrett wie “Shutterbug” abliefern würde. Kein Wunder, dass der Tune als Intro für die erste Episode der aktuellen “Entourage”-Staffel herhalten musste...

The Roots – How I Got Over // Review

Ich finde es unheimlich. 17 Jahre nach dem Debüt immer noch die unangefochtene Speerspitze des Backpackertums, ein jederzeit abrufbares Live-Monster, der unbesiegbare Vorreiter von organischem TrueSchool-HipHop, verdiente Kritikerlieblinge mit jedem weiteren Album und trotzdem immer auf dem Boden der Tatsachen. Mit “How I Got Over”...

Antihelden – Kein Happy End // Review

Eigentlich wäre das hier der perfekte Kandidat für ein “Battle Of The Ear” gewesen. Doch manchmal sind die vermeintlichen Generationengräben gar nicht so tief, wie man glauben könnte. Denn auf ein erstes, stichpunktartiges Herumfragen im Autorenkreis fand sich kein einziger überheblicher Youngster, der bereit gewesen wäre, das Langspielwerk der beiden Ü30-Rapper wegen akuter ­Retroitis verbal in die Tonne zu kloppen...

Marco Polo – The Stupendous Adventures of Marco Polo // Review

Ob er es jetzt wohl geschafft habe, fragte ich mich, als ich Marco Polo letztes Jahr im zutiefst freundschaftlichen Nahgespräch mit Evidence, DJ Premier und Alchemist beobachtete. Ist dieser Produzent aus Toronto, der vor mittlerweile acht Jahren ohne großen Plan, dafür mit großem Traum mit dem Bus ins HipHop-Mekka New York reiste, jetzt ein Teil der New Yorker Beat-Boheme?

Vinnie Paz – Season Of The Assassin // Review

Der Titel gibt’s vor. Vinnie von den Jedi Mind Tricks gibt auch auf seinem Solo­album den Harten. Kuschelrap geht jedenfalls definitiv anders, wenn der Pazmanian sich einmal quer durch die Hood bzw. seine Feinde und Haters ballert. Wenn der Jedi ein positiv denkender Kampfmönch ist, dann ist Vinnie auf “Season Of The Assassin” jedenfalls musikalisch zur dunklen Seite übergelaufen...

Nate 57 – Stress Auf’m Kiez // Review

Der Buzz um Nate57 nahm in den letzten Monaten beachtliche Ausmaße an. Genau erklären konnte dabei bislang keiner so richtig, warum genau der Hamburger aus dem Einheitsbrei von Post-Aggro-Straßenrappern heraussticht. Dabei ist es doch so einfach: Der Bursche bringt eben die Anlagen eines echten MCs mit...

Cymarshall Law & Skit Slam are Everliven Sound – Freedom II...

HipHop ist eine weltumspannende Angelegenheit: Nicht nur, dass die Kultur global adaptiert und interpretiert wurde und wird, mittlerweile sind internationale Kollabos schlicht an der Tagesordnung. Die Story zu “Freedom II” geht in etwa so: Die jamaikanischstämmigen Brüder Cymarshall Law und Skit Slam wachsen in Großbritannien auf, setzen über den großen Teich...

Eminem – Recovery // Review

Wenn ich irgendwen für den Sommer 2010 nicht auf dem Zettel hatte, dann Eminem. Dass er seine Tablettensucht überwunden und sein Leben ganz offensichtlich auch sonst recht passabel in den Griff bekommen hatte, nahm ich als generell mitfühlender Mensch erfreut zur Kenntnis...

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