
Wie in jedem Jahr haben wir nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Redaktion nach den Lieblingsalben, -songs und -EPs gefragt – und ein Großteil der JUICE-Autoren hat geantwortet. Das Ergebnis über die Einschätzung der Releases des vergangenen Rap-Jahres 2018 ist teilweise überraschend, teilweise vorhersehbar, aber in jedem Fall bestes Diskussionsfutter für HipHop-Stammtische. Hier sind unsere Top-Ten-Listen!
10. BHZ – 2826

»’Irgendwann wird ein Hobby zur Berufung‘, prophezeite Dead Dawg 2016 im Rahmen einer neunminütigen Crew-Cypher. Zwei Jahre später lässt sich festhalten, dass der junge Mann Recht behalten sollte. BHZ ist anno Herbst 2018 über die heimischen Schöneberger Grenzen hinaus in der Szene bekannt. Erste Low-Key-Hits, ästhetische Videos und ein starkes Social-Media-Game kreierten einen Buzz und eine stetig wachsende Fanbase. Die große Stärke der Anfangzwanziger, Talent konsequent zu bündeln und für alle wichtigen Aufgaben kreative und vertraute Leute on Lock zu haben, erklärt dabei den einen Guss, aus dem die zwölf Songs des LP-Debüts fließen.« (zur ganzen Review)
9. Marsimoto – Verde

»Hits sollen die anderen liefern, hier trifft man sich zu gewohnt wolkigen bis angenehm enervierenden Klängen unter Codenamen, um ungestraft Albernheiten wie die krumme Hook in ‚Email und die Detektive‘ verbrechen zu dürfen. Marsimoto begreift derweil seine Körperlosigkeit als Chance, fantasiert sich in fremde Rollen hinein und findet mit ‚Solang die Vögel zwitschern gibt’s Musik‘ sogar zu jener Beschreibungskunst, die so nur Marten Laciny hinkriegt. Souverän im besten Sinne.« (zur Review)


