Gruppe B: Wie klingt eigentlich HipHop aus Russland, Wales oder der Slowakei? // EM-Special

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Klar, die Fußball-Europameisterschaft ist sportlich gesehen das omnipräsente Thema derzeit. Neben den altbekannten Favoriten aus Frankreich, Deutschland und England treten dieses Jahr mit Albanien, Island oder Nordirland einige No-Name-Teams zum ersten Mal bei einer EM an. Und ähnlich wie mit den Teams dieser Länder verhält es sich auch mit den HipHop-Exporten dieser Staaten – man hat wenig bis nichts davon gehört. Wie klingt Rap auf isländisch? Wer hält die Fahne für HipHop in Kroatien hoch? Wer einen europäischen Exkurs abseits von Deutschrap und US-HipHop wagen möchte, der sollte sich durch unsere EM-Liste klicken. Vielleicht findet der ein oder andere ja seinen neuen Lieblingsrapper aus Schweden, Irland oder Portugal.

Gruppe B

England
Stormzy – »Shut Up«

Stormzy hat das Motto für alle Ruhebedürftigen: »Shut Up«. Irgendwann reicht es nämlich auch mal wieder mit den ewigen Fangesängen. Wir hören dann doch lieber gute Musik. (jv)

 

Russland
Face & Enique – »Megan Fox«

Swag-Attack am Kreml. Die Schönlinge Face und Kollege Enique durchforsten neue Teppiche in einem IKEA und träumen von ihrer Trap-Queen Megan Fox. (ks)

 

Wales
Ralph Rip Shit feat. Metabeats – »Music Part 1«

Ist das aus Wales, oder doch von der Ostküste der anderen Seite des Atlantiks? Eine Frage, die beim Boombap-Feuerwerk von Ralph Rip Shit durchaus seine Berechtigung hat. Ralle kann’s egal sein, ganz nach der Devise: »No message in my music – just an awesome sound.« ‚Nuff said. (ks)

 

Slowakei
Ektor feat. Rytmus – »Efekt«

Flexen auf Slowakisch? Kein Problem für Ektor und Rytmus, die mit einer Stimme, die von Billo-Zigarillos gezeichnet zu sein scheint, abgehackte Flows auspacken, zu denen sich tatsächlich kein deutsches Pendant finden lässt. (ks)

 

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