Zum Start der NBA-Finals: Eine Historie rappender NBA-Spieler // Liste

Eine beachtliche Anzahl von NBA-Ballern probierte sich über die Jahre selbst am Mic - manche besser, manche schlechter. Ein Überblick.

Basketball und HipHop haben seit mittlerweile fast vier Jahrzehnten ein geschwisterliches Verhältnis. Rapper nehmen in den NBA-Arenen in den ersten Reihen Platz oder kaufen sich, wie einst Nelly (bei den Charlotte Bobcats) oder Jay-Z (bei den Brooklyn Nets) gleich bei den Teams ein. Die Baller transportierten das Outfit-Game der Rapper in die NBA und zwangen die Liga auf Grund all des Schmucks, der tiefhängenden Hosen und Caps 2005 kurzzeitig sogar zu einer Einführung eines Dress Codes. Und: Eine beachtliche Anzahl von Ballern probierte sich selbst am Mic – manche besser, manche schlechter. Ein Überblick.

Die Neunziger

Shaquille O’Neal feat. Notorious B.I.G – Can’t Stop The Reign (1996)

Shaquille O’Neal ist nicht nur einer der dominantesten Spieler, die das Hardwood der NBA je betreten haben. Er ist auch einer der besten MCs, die aus der Liga hervorgingen. Der viermalige NBA-Champion veröffentlichte vier Studioalben, sein Debüt »Shaq Diesel« ging 1994 mit über einer Million verkauften Einheiten Platin. Shaqs persönlicher GOAT-Moment als Rapper: Als er 2008 seinen Lieblingsfeind Kobe Bryant bei einem On-Stage-Freestyle mit den Zeilen »Now that’s the difference between first and last place/Kobe, tell me how my ass taste« adressierte.

Cedric Ceballos feat. Warren G – Flow On (1994)

Cedric Ceballos ist ein unterschätzter Spieler der NBA-Geschichte. Zwei Jahre lang führte er die Los Angeles Lakers während der Neunziger als Top-Scorer an, 1995 wurde er ins All-Star-Team berufen. Auch als Rapper wird Ceballos rückwirkend nicht immer der verdiente Respekt zuteil. Dabei bestach der Hawaii-Native mit einer soliden Technik und einem natürlichen Gespür für Flows – von beidem besaß manch anderer rappender Baller immerhin wenig bis gar nichts.

Chris Webber feat. Kurupt – Gangsta, Gangsta (1999)

Chris Webbers einziges Studio-Album »2 Much Drama« von 1999 war solide. Als Rapper hinterließ die Sacramento-Kings-Ikone keine wirklich bleibenden Spuren. Dafür aber als Produzent: C-Webb konnte zwei Placements bei Nas landen. 2006 produzierte er »Blunt Ashes« vom seinerzeit viel diskutierten Album »HipHop Is Dead«, ein Jahr später tauchte er in den Credits vom Opener des Best-Of-Albums »Surviving The Times« als Produzent auf, für den er Nipsey Russells »What Would I Do If I Could Feel« samplete.

Seite 2: Kobe, Allen Iverson und Ron Artest

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