Back at it again: Kanye West droht Drake auf Twitter // News

»Some true artist are a bit crazy, everybody is not programed«, tweete Kanye West heute Morgen. Vorangegangen war allerdings ein ausufernder Rant, mit dem Yeezy abermals demonstrierte, dass 2018 als ein Jahr der Zäsur in seine Karriere eingehen wird. Kurzum: Kanye ist stinksauer auf Drake. Und Drake auf Kanye. Aber der Reihe nach.

Im Vorfeld hatte Drake im Interview-Format »The Shop« von LeBron James erzählt, dass Kanye ihn vor dem Release seines Albums »Scorpion« zu den Release-Details ausgefragt hätte – allerdings ohne zu erwähnen, selbst an einem Album zu arbeiten. So soll der von Kanye produzierte Beat zu »Lift Yourself« etwa, den Kanye später selbst kurz vor »ye« veröffentlichte, ursprünglich für Drakes LP vorgesehen gewesen sein. Daneben wurden in der Konversation auch angeblich private Dinge besprochen, u.a. Drakes damals noch nicht öffentlich bekannter Sohn mit einer Porno-Darstellerin, was wenig später folgenschwer von Pusha T auf »The Story of Adidon« gelüftet wurde.

Begonnen hatte Kanyes Rant gestern allerdings damit, dass Drake ihn um ein Sample Clearing zu »Say What’s Real« gebeten hatte, der Teile des Instrumentals von Kanyes »Say You Will« aus dem »808s & Heartbreaks«-Album verwendet. Hintergrund ist vermutlich, dass Drake darum bemüht ist, die komplette Tracklist seines 2009er Albums »So Far Gone« (von dem »Say What’s Real« stammt) in den Streamingdiensten anzubieten – bislang befinden sich von den rund 18 Songs des zehn Jahre alten Free Downloads nur sieben auf Spotify und Co.

Die Anfrage lehnte Kanye ab.

Kanyes Begründung für diesen Entschluss: Drake schulde Kanye noch eine Entschuldigung für seine Anspielungen in anderen Songs. Drake habe in den vergangenen Monaten immer wieder Zeilen in seine Strophen eingestreut, die direkt oder indirekt auf Kanye Bezug nähmen, wie etwa »Lost my respect, you not a threat« auf »Sicko Mode« oder »I told her ‚don’t wear no 350s ’round me’« auf »No Stylist«. Gleichzeitig würde Drake allerdings freundschaftlichen Kontakt zu Kris Jenner, Kanyes Schwiegermutter, halten – eine Hollywood-Seifenoper sondergleichen also!

Die Sache scheint Kanye mächtig aus der Fassung gebracht zu haben. Im weiteren Verlauf bekräftigt Yeezy seinen Einfluss auf Drakes Karriere – diese sei ohne West schlichtweg nicht existent. Allerdings betont Kanye auch, dass er bei dem aufsehenerregenden Beef zwischen Drizzy und Wests Labelmate Pusha T keinerlei Einfluss genommen haben will. Die Vermutung, Kanye hätte Push von Drakes verheimlichtem Sohn erzählt, dementiert er weiterhin.

Drake und Kanye haben in der weiteren Abfolge des gestrigen Abends offenbar mehrmals telefoniert. Allerdings scheinen die Gespräche nicht nach Kanyes Vorstellungen verlaufen zu sein. So soll Drake Kanye gar versucht haben, einzuschüchtern, was Mr. West wiederum dazu veranlasste, Drizzy öffentlich zu drohen. Während Wests Rant auf Twitter reagierte Drake stets mit 😈-Emojis auf seinem Instagram-Account – zur Erzürnung von Kanye. Im Falle eines Unglücks seitens West sei Drake durch die Summe all dieses Verhaltens potenziell künftig direkt als Hauptverdächtiger heranzuziehen, so West.

Ebenfalls wies West mehrfach auf seine bipolare Störung hin, auf die Drake keine Rücksicht nehme. Drake würde sich an vermeintlich Schwächeren auslassen.
Nach wie vor wolle West die Fehde aber persönlich klären und zeigte sich wenige Stunden nach dem Ausraster versöhnlich.

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