Jpegmafia schickt »Puff Daddy« auf einen Acid-Trip // Video

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Internetmusik. Ein Label, das bis vor ein paar Jahren zumindest in HipHop-Kreisen reflexartig auf Ablehnung traf, würde Jpegmafia vermutlich himmelhochjauchzend begrüßen. Denn sein zweites Album »Veteran«, das vor rund einem Jahr erschien, war nichts anderes als Internetmusik. Überdreht, überfordernd, überstrapazierend. Und ist die Haltung erst anti, kann man der Narrenfreiheit frönen. Auch »Puff Daddy«, das der 29-Jährige mit Kenny Beats aufnahm, ist ein musikalischer Acid-Trip aus wilden Tetris-Akkorden, Bruftschrei-Raps und Synthie-Chaos, das selbst Danny Brown wie einen geradlinigen Traditionalisten aussehen lässt. Mit Cameos von Geschwistern im Geiste Open Mike Egale oder Tommy Genesis macht das Abdrehen gleich doppelt so viel Spaß.

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