Interview: Südberlin Maskulin

südberlin maskulin

 

Im Südwesten Berlins machen sich die protzigen, kreditfinanzierten Villen der Politiker hinter den ehemaligen Kasernen breit. Fler und Silla haben zum Interview geladen, denn ein neues Südberlin Maskulin-Album steht an. Fler hat sich um die Ecke gerade eine Wohnung gekauft und braucht mit ­seinem BMW nur fünf Minuten bis zum Treffpunkt, einem spanischen ­Restaurant. Fler ordert Spiegelei, Silla die gerührte Variante, mit ein bisschen Salat und ­Tomate. Keine Kohlenhydrate, schließlich ist man im Training. Nachher soll es zu Beatzarre ins Studio gehen, die letzten Songs zu Ende bringen. Sechs Wochen haben die beiden am Album gearbeitet. Fler werde ein wenig Musik auf seinem iPhone mitbringen, hatte der Manager vorher gesagt. Als wir beim Essen sitzen, denkt aber keiner mehr daran. Fler und Silla sprechen lieber über richtige Jungsthemen: Fitness, Geld, Aussehen. Südberlin Maskulin ist eine Marke, die sich vor allem auch über einen Look verkaufen soll.

 

Euch scheint es ja blendend zu gehen…
Silla: Alles hat sich zum Positiven ­gewendet. Als der erste Teil von Südberlin ­Maskulin rauskam, ging gerade nicht viel in der ­Industrie. Wenn man jetzt weiß, wie man das Internet für sich nutzen kann und das ­Marketing selbst in der Hand hat, kann daraus etwas Besseres entstehen.
Fler: Ich habe schon im letzten Jahr gemerkt, dass sich die Selbstständigkeit auszahlt. Mit »Im Bus ganz hinten« war ich auf Platz 3, mit »Airmax Musik II« auf der 6. Wobei die Charts heute überbewertet sind. Aber trotzdem kann man natürlich stolz darauf sein. Und je besser das intern wurde, desto schneller konnte man auch Silla positionieren. Insofern können wir »Südberlin Maskulin 2« jetzt so rausbringen, wie es damals bei Aggro Berlin schon der Fall hätte sein sollen.

 

Warum rappt ihr eigentlich?
Silla: Nicht für die Charts jedenfalls. Letzten Endes ist die Musik doch das Wichtige. Ich hab in meinem Kinderzimmer ja nicht zu rappen angefangen, weil ich Millionär werden wollte. Kumpels haben getanzt oder gesprüht und hatten klare Berufswünsche. HipHop war mein Mittel zu zeigen, wer ich bin. Der Erfolg ist eher das Sahnehäubchen.

 

Fler, du hast jetzt mit Maskulin dein eigenes Label. Suchst du dir dafür eigentlich Rat und Hilfe bei Menschen aus dem Business?
Fler: Ich kümmere mich seit sieben oder acht Jahren selbst um Dinge wie ­Verlagsdeals. Natürlich gibt es auch ­Momente, wo wir Verträge mit unseren Anwälten checken. Da hab ich dann auch keine Ahnung und will mich nicht mit Silla zoffen. Aber ich weiß halt prinzipiell, wie es sein sollte. Das ist auch der Grund, warum es bei uns besser läuft als bei anderen. Ich weiß, wie man Marketing machen muss. Andere denken halt, sie müssten in den Krieg ziehen und fühlen sich in ihrer Ehre angegriffen. Aber Beef ist ein Marketingtool. Das ist auch der Grund, warum Künstler aus anderen Städten auf einmal Erfolg haben, obwohl die viel weniger Talent als andere Rapper aus Berlin haben.

 

Ein gutes Südberlin Maskulin-Album – wie sieht das eigentlich aus?
Fler: Am Anfang, wenn man sieben Songs hat, weiß man das noch nicht. Aber bei 17 Songs merkt man, das was fehlt – ein Diss-Track oder einer mit pädagogischem Sinn. Muss auch sein. Du kannst in unserem Alter kein Album ohne Sinn abliefern. Da wäre ich als Labelchef ja ein schlechtes Beispiel. Es sollte auf jeden Fall anders klingen als das erste, weil die Zeit, in der das entstanden ist, komplett scheiße war. Ich stand damals mit Panikattacken in der Gesangskabine, und Silla ging’s auch nicht gut. Warum wir generell immer erfolgreicher waren? Weil wir was gemacht haben, das sich sonst keiner getraut hat. Wir haben uns ja immer an Amerika orientiert. Ich komme schon mal mit einer Beat-Idee, wo Silla sagt: »Das ist doch überhaupt kein Berlin-Sound?!« Ich will die Amis auch nicht kopieren, aber deren und unseren Sound miteinander kombinieren. Das Tape von Bushido und mir [»Carlo Cokxxx Nutten«, Anm. d. Verf.] klang damals auch gleichzeitig nach Mobb Deep und nach Frankreich – und gleichzeitig haben wir deren Sound weiterentwickelt.

 

 

Was habt ihr denn während dieser Albumproduktion gehört?
Fler: Ich gebe mir Mühe, möglichst wenig deutsche Sachen zu hören. Das Einzige, was ich im letzten halben Jahr gehört habe, war das Savas-Album. Und auch wenn man von Savas noch eine Menge lernen kann, muss man aufpassen, dass man sich nicht zu viel davon aneignet. Wobei ich in diesem Fall weniger ein Problem sehe. Ich würde nie so ein Album wie Savas machen, aber ich kann’s halt feiern.
Silla: Ich höre viele Mixtapes im Internet. Einer meiner Lieblingsrapper ist Styles P. Der rotzt das einfach so hin. Ich feiere dieses schnell Dahergerappte. 15 Minuten, zack, ein Text. Da nehme ich mir an ihm ein Beispiel. Ansonsten finde ich Cassandra Steen super. Einfach, um abzuschalten, wenn man aus dem Studio kommt.

 

Im deutschen Mainstream heißt es nun, deutscher HipHop wäre dank Künstlern wie Marteria und Casper wieder cool, aber Rapper wie ihr werden dort weiterhin ignoriert. Was sagt ihr dazu?
Fler: Man muss sich fragen, warum die Leute deutschen Rap so scheiße finden. Jemand, der so viel Erfolg wie ich hat, kann doch nicht einfach scheiße sein. Dass man Rap den Leuten über so jemanden wie Casper schmackhaft macht, ist für mich keine Option. Wenn man mir sagen würde, ich solle so wie Casper klingen, würde ich das nicht machen. Ich will ihn ja auch nicht schlechtreden. Der macht sein Ding und macht es richtig. Aber die Deutschen sagen immer, dass das eine das andere ausschließt. Ich würde sofort morgen einen Song mit ihm machen, um zu schauen, ob das klappt. Er hat ja in den Medien auch nie schlecht über uns geredet. Das waren dann höchstens seine Fans.
Silla: Er hat doch vor einigen Jahren auch noch mit schrägem Cap auf Dipset-Beats gerappt. Der kommt auch aus dem HipHop.
Fler: Jeder kriegt von mir Respekt dafür, wenn er sein Ding macht und damit Erfolg hat. Ich habe neulich auf dem Ku’damm eingekauft, als ich wieder auf meinem Birdman-Film war. (lacht) Louis Vuitton, Gucci und so. Da lief Marteria im Café Einstein und da hab ich gedacht: »Scheiße, der Wichser hat’s geschafft.« Das wäre mit Südberlin Maskulin nicht möglich.

 

Das Albumcover erinnert sehr stark an Lil Waynes »Tha Carter II«. Hommage oder Kopie?
Fler: Ich fand das »Tha Carter II«-Cover schon immer geil. Dass unser Cover jetzt genauso aussieht, liegt daran, dass unser Grafiker in New York sitzt. Mir war klar, dass ich genauso hochwertige Bilder machen wollte. Ich wollte die Atmosphäre von so einer krassen Chanel-Styler-Werbung. Dass das am Ende dann alles so angeordnet war, lag an ihm. Der ist da schmerzfrei. Er meinte einfach: »Lass uns das noch mal machen.« Und wenn die Leute darüber reden, hat es seinen Sinn und Zweck erfüllt.
Silla: Das Bild war auch arschteuer. Da kann doch jetzt keiner sagen, dass das billig kopiert wäre.
Fler: Natürlich sind Ähnlichkeiten da, aber je länger ich es mir angucke, desto mehr ist es unser Cover und ein Original. Man muss auf Schultern von Giganten bauen. Lil Wayne ist der King, und wenn man sich ein bisschen an ihm orientiert, kann das nicht schaden.

 

Für dich waren ja Faktoren wie Image und Look immer sehr wichtig.
Fler: Ich sag dir ganz ehrlich: Wenn ich ein Kollegah-Cover sehe, könnte ich kotzen. Jemand, der so ein Cover hat, kann kein guter Rapper sein. Ich finde ja auch nicht, dass er gut rappt. (lacht) Das ist natürlich eine Geschmacksfrage. Aber von der Qualität waren die Selfmade-Videos anfangs richtig lächerlich. Die haben mit DV-Kameras gefilmt, Kollegah wurde unter den Augen geschminkt, damit er böse aussieht. Dass du etwas hermachst, ist für mich ­mindestens genauso wichtig wie dein Rap. Waka Flocka kann auch nicht rappen, aber er hat seinen Style – fertig. Gucci Mane rappt noch schlechter…
Silla: …aber kommt mit Lamborghini zum Videodreh.
Fler: Jeder muss wissen, was ihn besonders macht. Ich will keine Langweiler sehen, die sich an anderen hochziehen. Farid Bang nennt sein Album »Der letzte Tag deines Lebens«. Du kannst doch nicht das beste Album der deutschen Rap-Geschichte in den Dreck ziehen! Spring doch auf Sachen, die dich gefickt haben: die Politik, Leute in deinem Umfeld, die dich klein halten wollen. Zeig doch, dass du selbstbewusst bist und dein eigenes Ding machst.

 

 

Wie wichtig sind Themen wie Mode und Aussehen für euch?
Fler: Thema Nummer 1. Bei Silla hat sich das erst in den letzten Jahren entwickelt. Der hat mir früher einen Vogel gezeigt, wenn ich mir eine Jeans für 600 Euro gekauft habe. Aber ich hab den Leuten schon immer versucht zu erklären, dass Erfolg Vorkasse bedeutet. Die Leute sollen dich ernst nehmen? Dann musst du dich verkaufen, Dicker. Ich renne auch nicht jeden Tag perfekt gestylet rum. Aber es wäre zu naiv zu sagen, die Leute sollen zuerst meine inneren Werte wahrnehmen. So funktioniert die Welt leider nicht. Würden alle wissen, wie mein Leben abgelaufen ist und wo ich herkomme, dann hätten sie mich wahrscheinlich alle lieb. Aber dafür müssen sie erst mein Buch kaufen. Ich kauf mir heute halt für 31.000 Euro eine Uhr oder für 150.000 Euro ein Auto, weil mir niemand so etwas kauft. Meine Mutter würde mir nie etwas kaufen, mein Vater hat mir nie irgendwas geschenkt. Ich will mich belohnen, ich mach das für mich. Aber natürlich schieben die Deutschen da wieder ihren Hassfilm. Diese typisch deutsche Mentalität.
Silla: Ich konnte mir so was früher auch nicht leisten und habe nur Picaldi getragen. Jetzt ist unser Album rausgekommen und es gab ein paar Vorschüsse. Da freut man sich einfach, wenn man sich was Schönes leisten kann.
Fler: Man merkt, dass die jungen Fans im Internet das langsam peilen. Wenn jemand auf Facebook einen blöden Kommentar schreibt, dann sagt direkt ein anderer: »Du bist doch nur neidisch auf seinen Erfolg!« Wir leben halt in einer Neidgesellschaft. Du kannst auch einen Smart fahren, damit du nicht auffällst. Aber ich sag lieber: »Fickt euch, ihr Wichser!«
Silla: Was ich gerade anhabe, ist teurer als mein Auto. Ich habe so eine französische Ghettokiste. Ist mir egal, was andere darüber denken.
Fler: Das ist nämlich der Punkt! Du musst auch cool sein, wenn du kein Geld mehr hast. Ich kauf mir heute eine Uhr, ein Auto und eine Eigentumswohnung. Aber wenn ich nächstes Jahr wieder pleite bin, geht’s auch weiter.

 

Gibt es etwas total Bescheuertes, das ihr euch von eurem Geld gekauft habt?
Fler: Eine Aggro Berlin-Goldkette für 14.000 Euro.

 

Was macht man damit? Lässt man die einschmelzen?
Fler: Die kann man wieder zurückgeben, aber man bekommt niemals das zurück, was man bezahlt hat. Ich hab mir jetzt in Harlem trotzdem wieder ein Armband für 30.000 Euro gekauft. Aber Uhren sind die besseren Investitionen. Da bekommt man auf jeden Fall fast das Gleiche wieder zurück, wenn man sie verkauft.

 

Was sind dagegen sinnvolle ­Investitionen?
Silla: Ich habe mir gerade ein komplett neues Schlafzimmer gekauft.
Fler: Wir haben ein neues Mikrofon gekauft, das U78 von Neumann. Mein Grafiker hat auch das neue MacBook Pro von mir bekommen. Das kostet 2.600 Euro mit Garantie.

 

Zurück zu Look und Image: Wenn man euch auf Twitter folgt, könnte man ­meinen, ihr verbringt euer halbes Leben im Fitnessstudio.
Silla: Fler meinte zu Zeiten des ersten Südberlin Maskulin-Albums mal, ich sei der übelste Fettsack.

 

Da hast du auch noch getrunken, oder?
Silla: Ja, auf dem Weg ins Studio gab’s immer eine Flasche Jägermeister. Mittlerweile aber nicht mehr so viel, nur noch quartalsweise. (lacht)
Fler: Wir haben ihn dann mal mit ins ­Fitness­studio genommen. Und er hat sich echt dumm angestellt, die Hanteln total schief gehalten und so. Im Ernst: Wir wollen nicht diese aufgepumpte Asi-Zuhälter-­Mentalität verkörpern. Es geht eher um dieses Arnold-Schwarzenegger-Ding: auf seine Ernährung achten, diszipliniert und zielstrebig sein. Wenn du trainierst, kannst du kein Hänger sein. Es gibt auch Studien, die belegen, dass viele Bodybuilder keinen Vater hatten. Die hatten Probleme mit sich selbst oder mit der Familie. Man will einfach spüren, dass man männlich ist. Man will sich selbst und die Vaterfigur fühlen. Ich will den Sport nicht mehr missen. Du fühlst dich einfach besser. Und die Ollen finden dich auch cooler.
Silla: Wenn du mit dir selbst unzufrieden bist, spiegelt sich das in deinem Äußeren ­wider. Wenn du dich wie ein Spast fühlst, dann siehst du auch wie einer aus. Und wenn du dich sexy fühlst, sieht man das auch.

 

 

Euer Logo ist dieser überzeichnete Muskelmann. Was ist denn überhaupt maskulin oder männlich in euren Augen?
Fler: Aufrichtig sein. Es geht gar nicht darum, breit und krass zu sein. Wenn du ein Mann bist, kannst du Verantwortung übernehmen – für dich, deine Frau, deine Freunde. Du bist ein Vorbild. Du bist in vielen Sachen egoistisch – das ist auch wichtig in dieser Welt. »Maskulin« bedeutet, sich dem Leben zu stellen. Denn das Leben ist ein Kampf. Es geht darum, dass man aufsteht und weitermacht.
Silla: Und darum, nicht immer alles schwarz zu malen. Du musst das Negative nehmen und etwas Gutes daraus machen. In jedem steckt ein Muskelmann, wenn er will.

 

Kann ein schwuler Mann dann nicht auch männlich sein?
Fler: Da ist ja genau das Missverständnis in der Rap-Szene. Wenn wir »maskulin« sagen, meinen wir damit nicht, dass du auf Frauen stehen musst. Und wenn wir »Schwuchtel« sagen, meinen wir damit auch keinen schwulen Mann. Das Sexualleben anderer Menschen interessiert mich nicht. Ob ein Mann einen anderen Mann vögelt, das ist mir egal. All diese Wörter, die wir im Rap gebrauchen, haben bei uns meist eine komplett andere Bedeutung. Deswegen reden Leute wie Alice Schwarzer, Markus Lanz oder irgendwelche Politiker auch immer an uns vorbei. Meines Erachtens haben die alle eine sehr naive Sichtweise auf Rap. Die verkennen doch die Realität: Frauen ficken rum, Typen ficken rum, Männer schlagen Frauen, Frauen schlagen Männer, Frauen stehen drauf, von drei Typen gebumst zu werden…

 

Macht dich das echt wütend?
Fler: Klar, weil die mich als etwas darstellen wollen, was ich nicht bin. Ich bin doch kein Idiot. Ich bin selbständiger Unternehmer, zahle im Jahr 100.000 Euro Steuern. Da will man einen gewissen Respekt – auch von jemandem wie Markus Lanz. Schau mal, Bushido hat viel für unser Land getan. An seiner Stelle würde ich mich niemals in so eine Sendung setzen und mich da rechtfertigen. Sein Problem ist gerade, dass er anfängt, sich in der Öffentlichkeit zu entschuldigen. Er rechtfertigt sich für Dinge, die nicht schlimm sind. Meiner Meinung nach macht er sich gerade selbst kaputt.

 

Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür?
Fler: Ganz ehrlich: Der Junge hat viel Scheiße gefressen. Ich kenne ihn sehr gut und weiß, dass er viel durchgemacht hat. Er will von diesen Leuten akzeptiert werden, aber das ist der größte Fehler, den er machen kann. Damit vergrault er seine eigenen Fans. Die haben ihm jahrelang zugehört – und jetzt sagt er denen, dass das alles ein Fehler war? Man verleugnet sich nicht selbst. Respekt kann man sich von den anderen ohnehin nicht erhoffen. Die sehen ihn als Feindbild. Die geben ihm vielleicht mal einen Preis, mehr aber auch nicht. Das ist doch alles so verlogen und intolerant. Nimm nur Rosenstolz – die haben sich noch nie mit seiner Musik auseinandergesetzt und sagen trotzdem, er hätte den Preis nicht verdient. Wie kann man als Homosexueller über jemand anderen einfach so herziehen, ihn verteufeln und als Proleten abstempeln? Damit machst du doch genau das, was du selbst gerade nicht am eigenen Leib erfahren möchtest. Die stellen sich da hin, als wären sie die Präsidenten aller Schwulen und Lesben in Deutschland. Die sind so ignorant, die würden sich niemals mit Bushido an einen Tisch setzen. Dann könnte man ja mal anfangen, sich gegenseitig zu erklären. Aber das wollen die doch gar nicht.

 

Text: Jan Wehn

 

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