Galv – Wasserzeichen (HulkHodn Remix) // JUICE Premiere

Outta the box: Als Galv und S.Fidelity vor ein paar Monaten mit ihrem Kollabo-Album »Shigeo« eine transatlantische Partnerschaft eingingen, wurden nicht nur Staats-, sondern auch Künstlergrenzen überwunden. Nach seinem Konzept-Projekt »Of The 3 Moonz« hatte der Rottweiler Stakkato-Flow-Experte sich noch durch die hohe Kunst des Konzeptalbums geflowt, Fidelity hingegen die musikalische Sinnsuche auf dem Instrumental-Release »A Safe Place To Be Naked« angetreten – engmaschig, kohärent, anspruchsvoll. Die Zusammenkunft auf »Shigeo«, auf dem es den zwei Untergrundsoldateb vor allem um den vielbeschworenen »Vibe« und weniger um Wissenschaft ging, kann also durchaus als Befreiungsschlag gewertet werden. Raus aus der Box, rauf auf das Feld.

Pünktlich zur Ende Oktober startenden Tour zeigt Galv allerdings, dass trotz der scheuklappen-befreiten Left-Field-Affinität auf dem aktuellen Projekt sein Herz immer noch im Takt von Kick und Snare schlägt. So hat sich Underground-Legende HulkHodn seines Songs »Wasserzeichen« angenommen und aus dem voluminösen Ambient-Funk von S.Fidelity eine handfeste Basement-Ode gezimmert, deren staubtrockenes Drumgerüst noch jede Boombox zum vibrieren bringt. Spatzen und Szene-Kenner pfeifen derweil aus Kommentarspalten, dass es sich bei »Wasserzeichen (HulkHodn Remix)« um den ersten Vorboten eines kompletten Remix-Albums mit verschiedenen Beatmakern und Produzenten aus Deutschland handeln soll, das in den nächsten Wochen erscheint. Sicher ist schon mal: es wird weiterhin die originell-geschmeidige Rap-Handschrift von Galv tragen.

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