»Get Rich Or Die Tryin« und andere Classics kriegen Marvel-Makeover // News

Grandmaster Flash und die Furious Five kleideten sich wie Ghetto-Superheros, der Wu-Tang Clan verkörpert eine Art HipHop-Avengers, im ersten Major-HipHop-Release überhaupt rappte die Sugarhill Gang von Superman und (Spoiler Alert!) Luke Cage hing in der ersten Staffel der gleichnamigen Netflix-Produktionsserie mit Method Man ab. Hiphop fühlte sich schon immer zu Comic-Büchern und dem Superheldentum hingezogen – nur eine logische Konsequenz von Universal Music Group und Marvel Comics, nun drei Cover von ikonischen HipHop-Alben mit epischem Comic-Artwork neuaufzulegen.

50 Cent – Get Rich Or Die Tryin‘ (2003)

Mit seinem Major-Debüt katapultierte sich der Junge aus Queens in die weltweiten Jugendzimmer. Lange vor Drakes Streaming-Rekorden verkaufte sich »Get Rich Or Die Tryin« weltweit über 15,6 Millionen Mal und wird 50 Cents Juweliereinkäufe heute wohl noch finanzieren. Ein Mischmasch aus knochentrockenen Dre-Bangern in seiner Prime und lässig-arrogantem Flow zählt diese hollywoodreiche From-Nothing-To-Something-Geschichte zu den zeitlosesten Rap-LPs seiner Dekade.

GZA – Liquid Sword (1995)

»When I was little, my father was famous / He was the greatest samurai in the empire / And he was the Shogun’s decapitator / He cut off the heads of a hundred and thirty-one lords / It was a bad time for the empire.« Mit seinem zweitem Album »Liquid Swords«, für das hauptsächlich Cousin RZA seine Finger an die Regler legte, wusste GZA sofort zu überzeugen, chartete in die Top-10 und ließ die Grenzen von Kampfkunstfilm, Vierviertel-Takt und Spitterei verschwimmen. Lyrisches Kung-Fu und staubige Sample-Ohrfeigen wuchsen zu einer bildgewaltigen Action-Sequenz, die dich mehr in ihren Bann zieht, als so mancher Pay-TV-Thriller.

LL Cool J – Mama Said Knock You Out (1990)

Nachdem LL Cool J 1989 mit seinem dritten Studioalbum »Walking With A Panther« nach allen Regeln der Kunst floppte, sich mit verheerenden Kritikern und zahlreichen Disses konfrontiert sah, kamen große Selbstzweifel beim damals 21-Jährigen Rapper aus Queens auf. Nur Omma wusste, wie es weitergeht und riet ihrem Enkel: »Oh baby, just knock them out!« Gesagt, getan. Classic.


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