»We Almost Lost Bochum«: Trailer zur Doku über RAG // Video

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Die Geschichte des Films »We almost lost Bochum« ist nicht bloß eine Geschichte über HipHop, den ersten Deutschrap-Boom von 1999 oder der Entstehung einer Rap-Band. Wenn man über RAG spricht, geht es auch immer um Freundschaft, ums Scheitern und ja, auch um Tod. Und um Kopf, Stein, Pflaster, natürlich.

Mit nur zwei Alben in ihrer Bandgeschichte wurden der DJ/Produzent Mr. Wiz und die Rapper Aphroe, Pahel und Galla zu Legenden. »We almost lost Bochum« führt über 20 Jahre nach Erscheinen des ikonischen Debütalbums »Unter Tage« die verbliebenen Mitglieder wieder zusammen, betrachtet Wirkungsorte und befragt Weggefährten wie Kool Savas, Curse, Stieber Twins u.v.m. Benjamin Westermann und Ex-JUICE-Autor Julian Brimmers haben den Werdegang der Ruhrpott AG in dreijähriger Produktionszeit detailliert, behutsam und intim aufgearbeitet. Mit Stationen bei den Anfängen in Bochum über den tragischen Tod von Galla 2011 bis zum ersten gemeinsamen Konzert nach 15 Jahren ist so ein sensibles Porträt über eine HipHop-Crew entstanden, die so eng mit dem Ruhrgebiet verknüpft ist, wie sonst nur Kohle und Wolle Petry.

Der Film ist in Kooperation mit mindjazz pictures entstanden und soll ab September in ausgewählten Kinos in ganz Deutschland gezeigt werden. Corona-bedingt ist aktuell aber auch eine Streaming-Only-Premiere nicht auszuschließen, ließen die Macher der Presse mitteilen.

»Die intensivsten 100 Minuten der letzten Monate. Junge, was ein MOVIE!« Stieber Twins

»Sehr fresh! Ein elementares Werk zum Verständnis der legendären Band RAG und der Deutschrap-Szene der 90er im Allgemeinen.« Falk Schacht

»Dieser Film erzählt soviel mehr als nur die Geschichte einer der wichtigsten deutschen Rap-Crews aller Zeiten. Er erzählt von Hoffnungen und Träumen, von Hochs und Tiefs – und dem Dazwischen, das man Leben nennt. Wenn Arbeit hier nicht Kraft mal Weg ist, dann wissen wir auch nicht mehr.« Jan Wehn & Davide Bortot

»Wer hiernach nicht sofort ins Jahr 1998 reisen will, um RAG in der Bunkerwelt über die Monitorbox zu gucken, hat HipHop nie verstanden. Kopf. Herz. Liebe. Ein Film wie ein Einschlag in verfluchten Newtonmetern.« Fionn Birr, JUICE Magazin

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