Thanks god it’s friday: Neue Songs und Videos von Ufo361 & RAF Camora, LGoony, AK AusserKontrolle, SEEED u.v.m. // Liste

Die Timelines wurden mal wieder geflutet und wir haben nach den interessantesten Releases gefischt. Mit dabei u.a.: Rootsreggae von SEEED, melancholische Töne von Haiyti und der Wunschtraum eines jeden Rap-Fans, der für Samples und Punchlines Platz im Herzen und Expedit hat.

Errdeka – Michael Knight (Video)

EdoppelR zieht vorbei: Aus dem Auto des Night-Rider-Stars ertönt kein Modus-Mio-Sound, sondern die Stimme des Eyeslow-Heads. Dieser kommt zurück mit einem atmosphärischen Song, der alte Erinnerungen an das 5 Jahre alte Keine-Liebe-Release »Paradies« aufkommen lässt. Sein unterschätztes Album »Liebe«, das im letzten Jahr erschien, wirkte für viele wie eine Befreiung aus alten Mustern. Wohin der Wagen des Augsburgers auf seiner neuen EP rollen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Geht der »Rapunderdog« zurück in alte paradiesische Zeiten, oder erfindet er sich neu? »Voyage« erscheint am 23. August, wir sind gespannt.

AK AusserKontrolle – Berlin (Video)

Bushido, Mach One, Sido, Ufo316, Fler, Kontra K, Prinz Pi – ein Lied über die »Stadt überhaupt« hat im Deutschrap mittlerweile eine gewisse Tradition. Denn hier, in der einwohnerstärksten Metropole Deutschlands, geht das ab, »was man manchmal in der Zeitung liest«. Kein Wunder also, dass AK AusserKontrolle seine ganz eigene Hymne auf die Hauptstadt schreiben musste, denn Davut Altundal ist, was sowohl seine Strafakte als auch seine Diskografie angeht, alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. »Berlin« ist ein grimmiger Asphalt-Rap-Tune, der durch die Membrane prescht wie ein 5-Kilo-Schlaghammer in eine Schaufensterscheibe. Vorsicht!

SEEED – Lass Sie Gehn (Video)

Schon vor einigen Wochen droppten SEEED mit »Ticket« den ersten Vorboten für ihre große Rückkehr auf die Bühnen des Landes. Nun erschien das zweite Video »Lass Sie Gehn« und während der Calypso-Riddim von »Ticket« noch vor Leichtfüßigkeit strotze, konzentriert sich das zehnköpfige Dancehall Caballeros mit der neuen Auskopplung auf seine Kernkompetenz: brachiale Dub-Arrangements und die melancholisch-süßliche Aufbruchstimmung eines Abschieds.

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