Wie DJ Premier auf Drakes Album landete // News

Es ist OVO-Season! Vergangenen Freitag erschien Drakes fünftes Studioalbum »Scorpion« und während sich die großen Debatten vor allem um die Fehde mit Pusha T und Aubreys bis dato verheimlichten Sohn mit einem Pornosternchen drehen, bürgt Drizzys Doppel-LP-Wurf mehrere Momente von musikhistorischem Ausmaß. Neben einem aufsehenerregenden Feature mit dem King Of Pop Michael Jackson, stach vor allem »Sandra’s Rose« ins Auge wie Ohr. Denn für die schnurrenden Soul-Sample-Kutsche heuerte OVO unter anderem keinen Geringeren als HipHop-Legende DJ Premier an.

Auf den letzten Drücker

Wie Premo nun kürzlich den Kollegen von Complex in einem Interview erklärte, haben er und Drake bereits seit mindestens zehn Jahren eine Zusammenarbeit geplant. Um Teil des »Scorpion«-Produktion zu sein, habe Preem allerdings seine Prinzipien über Bord werfen müssen: »Normalerweise frage ich nicht, ob ich an einem Album mitarbeiten kann. Egal ob Kanye, Jay-Z oder Nas – wenn jemand mich featuren möchte, können sie mich fragen. Ich biedere mich aber nicht an.« Auf Geheiß seines Managers und dem Willen, endlich dieses Jahrundert-Kollabo stattfinden zu lassen, fragte Premo aber dann doch einmal nach. Das ließen sich 40 und Drizzy nicht zweimal sagen, natürlich war Platz für die Producer-Ikone. Obendrein hatte Drake sogar schon das Sample für DJ Premier vorgesehen, aus dem später »Sandra’s Rose« entstehen würde – ebenfalls ein Arbeitsvorgang, den Premier nicht präferiert, diggt er doch schließlich selbst zu genüge. Nur zwei Stunden nach Fertigstellung seines Beats bekam er bereits eine Vorab-Version zuhören, erhielt die finale Version von »Sandra’s Rose« allerdings erst einen Tag vor Release von »Scorpion«. Das würde Drake immer so machen, bis zur letzten Sekunde an Songs arbeiten. Unter Druck, Diamanten, ihr wisst schon.

Indessen hat Drake einen neuen Streaming-Rekord aufgestellt. Wie Apple Music und Spotify mitteilten, wurde »Scorpion« innerhalb von nur einem Tag170 Millionen Mal auf Apple Music und 132 Millionen Mal auf Spotify angehört. Damit ist Drake (wieder) der meist-gestreamte Künstler zur Zeit.

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