Musa holt sich Mortel und Pronto für die trappige Junkie-Ballade »Treppenhaus« // Video

Eine melancholische Conscious-Erhebung für die Barmherzigkeit mit dopen Rap-Beiträgen aus Berlin und der Schweiz.

»Ich hatte das Gefühl, dass es besser ist, eine Ausbildung abzuschließen, bevor ich mich auf Musik konzentriere«, sagte uns Musa, der heute das Album »Berliner Negritude« veröffentlicht hat, noch im Interview aus der aktuellen JUICE #191. Doch vermutlich auch deswegen, weil ihn die orientierungslosen Schicksale in den Treppenhäusern seiner Unterkünfte in Moabit, Sierra Leone oder den USA abgeschreckt haben, hat das BSMG-Drittel eine Universität besucht. Hier, im Treppenhaus, dürfte er allerdings auch gelernt haben, dass Menschen auf der ganzen Welt ähnliche Schicksale teilen. Um diesen Umstand ausreichend Tribut zu zollen, hat er sich auf der dritten Single seines Solodebüts den Berliner Straßenpoeten Mortel und den schweizerischen Drip-Lord Pronto auf eine heruntergelassene Slow-Mo-Orgel von Ghanaian Stallion eingeladen. Ein sanftmütige, melancholische Conscious-Erhebung für die Barmherzigkeit und vor allem: ziemlich doper Rap.

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