Credibil feat. MoTrip – Was du nicht siehst // Video

Nachdem es auf »Vallah« und »Wenn du willst« eine zeitgenössische Prise Autotune gab, kommt Credibils neuester Streich in klassischer Conscious-Rap-Manier. Auf »Was du nicht siehst« geht es nur um ein Thema: Krieg. »In meiner Gegend gibt es jeden Tag noch zu viel Krieg/Ich seh‘ Bahnhofsstricher, Ärzte, Richter, Anticops/Banken, Lichter, Schlampen, Fixer – paradox«. Schonungslos ehrlich erzählt der Mainhattaner Poet von all den Erfahrungen, die das Leben im berüchtigten Frankfurter Bahnhofsviertel mit sich bringt, während Kollege MoTrip mit Lines wie »Im Nahen Osten/ Kriege, die Milliarden kosten/Falsche Propheten und Moralapostel« den Fokus vergrößert und mal eben die internationale Politik an den Pranger stellt. Der Track ist ein weiterer Vorbote zum Nachfolger von »Renæssance« und das erste Zeichen dafür, dass Credibil trotz musikalischer Neuausrichtung nicht auf Ghetto-Philosophie und rohe Hood-Tales verzichtet. »Semikolon« erscheint am 7. Dezember.

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