Back 2 Tape – Ein HipHop-Roadtrip // Advertorial + Verlosung

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Seit mehr als 30 Jahren prägen Rap, Graffiti, DJing und Breakdance ganze Generationen – und damit auch Metropolen und kreative Viertel auf der ganzen Welt. Gemeinsam mit Porsche hat sich Niko Backspin, Chef des Hamburger Hip-Hop Magazins BACKSPIN, 2018 und 2020 auf einen Roadtrip begeben, der vor allem eins gezeigt hat: Hip-Hop hat die Kraft, Menschen – unabhängig von Land, Glaube, Sprache oder Herkunft – miteinander zu verbinden. Ihr habt Bock nach Zeiten des physischen Lockdowns endlich den Vibe Europas zu spüren und auf euren eigenen Roadtrip zu gehen? Hier sind sieben Orte der “Back 2 Tape”-Tour, die ihr unbedingt ins Navi eingeben müsst.

1. Murals statt Matisse

49 Rue de Montparnasse, Paris: Hier liegt etwas versteckt in einem Hinterhof eine Kunstdruckerei, die zu den ältesten ihrer Art in der französischen Hauptstadt zählt. Sogar Matisse und Picasso wurden hier vervielfältigt. 2017 hauchte Nicolas Couturieux mit ein paar Gleichgesinnten den alten, schweren Druckwalzen wieder Leben ein und brachte jede Menge Hip-Hop-Spirit und insbesondere Graffiti an diesen historischen Ort. Wie cool ist das bitte, wenn ein Pariser Hip-Hop-Head Graffiti in die wichtigsten Museen der Welt bringt? Für “Back 2 Tape” habe ich mit ihm gesprochen. Schaut mal rein!

2. Aus dem Untergrund durch die Decke

Sabadell ist eine Industriestadt vor den Toren Barcelonas. Dort, im Schatten der Blocks, sind die Crew-Mitglieder von Falsalarma aufgewachsen. Die MCs David & Ángel Navarro Romero (aka El Santo & Titó) und DJ Neas haben eine tiefe Verbindung zu diesem Ort. In ihrem ersten Studio, ein Stockwerk unter der Erde, entstanden ihre Tracks – und 2005 auch ihr zweites Album Alquimia, das kurze Zeit später durch die Decke ging. Die Besonderheit bei meinem Besuch: Falsalarma sprechen kein Englisch und ich spreche kein Spanisch, also war es nicht so leicht, in Kommunikation zu treten. Das hat vielleicht fünf Minuten gedauert. Ich weiß nicht, ob es die Art und Weise war, wie ich geredet oder mich bewegt habe, aber die haben sofort gemerkt, der Typ da ist Hip-Hop. Und ich hab gespürt: die sind das auch.

3. Tanzen in der Hauptstadt

Lobeckstraße, Berlin: Genau zwischen Kreuzberg und Berlin Mitte ist die Flying Steps Academy zu Hause – die größte urbane Tanzschule in Deutschland. Breakdance, Hip-Hop, Urban Dance, Commercial, House, Dancehall, Freestyle sowie Contemporary oder Ballett: Die Bandbreite des Angebots für Kinder und Jugendliche ist riesig. Was Michael „Mikel” Rosemann und seine Crew hier mit den besten Tanz-Coaches in Europa geschaffen haben und welche Werte sie vermitteln, ist einzigartig.

4. Zukunft und Vergangenheit

Vom Brixton Market mit seinen Gemüse- und Kleidungs-Ständen streift ihr in London bis zur nahen Electric Avenue, die Eddie Grant 1983 in seinem gleichnamigen Reggae-Hit verewigte. Das nahe Black Cultural Archive kuratiert Veranstaltungen zur schwarzen Identität in Großbritannien, in denen die Musik oft eine wichtige Rolle spielt. Auch nicht weit: Das Mode- & Culture-Zentrum United 80, der Diverse-Shop mit Kunst und lokalem Design oder der renommierte Plattenladen Pure Vinyl. Diese Geschäfte stehen für das moderne Brixton, das von der Gentrifizierung und den horrenden Mieten der anderen Londoner Stadtviertel nicht verschont geblieben ist. Rodney P. hat mir ein paar spannende Ecken gezeigt.

5. Freiheit auf Dänisch

Mit der Evolution Wall hat Graffiti-Head Lars Pedersen die dänische Hauptstadt Kopenhagen nachhaltig geprägt. Die Graffiti-Wand befindet sich unmittelbar an der U-Bahn-Station Enghave Brygge. Südlich von Fisketovert gelegen, ist dieser Teil von Sydhavn ein besonderer Standort. Viel Wasser und die Nähe zum aufregenden Viertel Vesterbro sowie zu Amager, einem nahezu unberührtes Stück Strandidyll. Auf der Evolution Wall, einer 470 Meter langen Betonmauer, prangt eindrucksvoll die Erdgeschichte. Vom Urknall bis zur Gegenwart. Als überdimensionales Graffiti. Offiziell beauftragt von der Stadt Kopenhagen, kuratiert von Lars Pedersen.

6. Wiege im Kessel

Die Geschichte des deutschen Hip-Hops ist untrennbar mit Stuttgart verbunden, soweit so klar: Im Kessel, wie die Stadt aufgrund ihrer Tallage auch liebevoll genannt wird, fiel die amerikanische Hip-Hop-Kultur auf fruchtbaren Boden. Die Kolchose, ein freies Künstlerkollektiv, ist ein Zusammenschluss aus Rappern, DJs, Breakern, Sprayern und anderen Künstlern, das von Anfang sowohl musikalisch als auch kulturell großen Einfluss auf die deutsche Hip-Hop-Bewegung hatte und den Kern der Stuttgarter Streetkultur-Szene bis heute repräsentiert und vereint. Geprägt von Stuttgarter Größen wie Emilio oder DJ Friction an den Plattentellern, wird der 0711-Club zur legendärsten Partyreihe der Stadt. Was heute ganz normal klingt, war 1996 für Deutschland ziemlich gewagt: eine reine Hip-Hop-Party. 2018 haben wir in Stuttgart Premiere für “Back to Tape” gefeiert. Bis heute ist diese Stadt für mich ein wesentlicher Stopp für einen Hip-Hop-Roadtrip.

7. Werte für die nächste Generation

Für die Hamburger Legende Samy Deluxe war Hip-Hop ein kreatives Ventil, das ihm als Jugendlicher Orientierung und die Chance gegeben hat, jede negative Erfahrung in etwas Positives zu verwandeln. Genau diese Einstellung gibt der MC heute an die nächste Generation weiter, an Charity-Institutionen und Vereine. So wie sein eigenes Projekt DeluxeKidz e.V., das er in Kooperation mit der Esche Hamburg und unter künstlerischer Leitung von Christian Delles aka Beat Boy Delles umsetzt. Dort gibt er Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft oder unterschiedlichen Glaubens einen Raum, um kreativ zu sein, sich und ihre Leidenschaft auszuleben.

Ein Reise- und Kulturführer für Hip-Hop

Und, schon Bock auf einen Hip-Hop-Roadtrip zu gehen? Du willst europäische Metropolen abseits der klassischen Tourismus-Pfade erkunden, nice Graffiti-Spots entdecken? Mit diesem Reise- und Kulturführer kein Problem: Denn gemeinsam mit Porsche hat Niko ein Buch über die Hip-Hop-Kultur in Europa veröffentlicht. Das 212-starke Werk ist im Delius Klasing Verlag erschienen und kann hier online bestellt werden.

Das Beste: Alle Einnahmen spenden Porsche und Niko Backspin an die soziale Organisation Viva con Agua. Der gemeinnützige Verein ermöglicht Menschen weltweit Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung. Mit dem Kauf des Buches unterstützt du also nicht nur die weltweite Hip-Hop-Kultur, sondern auch eine wirklich gute Sache.

Und natürlich kannst du auch was gewinnen: In Kooperation mit Porsche und dem Projekt “Back to Tape” verlosen wir drei Exemplare von “Hip Hop Kultur”. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schreibt uns eine Mail mit dem Betreff „Back 2 Tape“, eurem vollem bürgerlichen Namen und eurer Adresse an redaktion[at]juice.de.

Einsendeschluss ist der 11.06.2021, 18 Uhr. Die Gewinner*innen werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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