US-(W)Rap-Up: Die wichtigsten Relases zum Freitag mit Travis Scott, YBN Cordae, Big Sean u.v.m. // Liste

YBN Cordae mit neuem Album und Anderson .Paak bei Jimmy Fallon, Tyler veräppelt Funk Flex und Big Sean und Rick Ross sind zurück.

YBN Cordae – Lost Boy (Stream)

21 Jahre, XXL Freshmen und nach YBN Nahmir der nächste Young Boss N*gga, dessen Anfänge irgendwo zwischen Xbox zocken und Freestyle rappen liegen. Sein heute erschienenes Debüt »Lost Boy« ist aber mitnichten eine weitere Xanny-huldigende Autokorrekt-Trap-Propduktion. Viel mehr stehen die 15 Tunes mit geschmeidigen Sample-Flips und wokem Lyricism in direkter Linie von den Neunzigern in die Gegenwart. Seine Einflüsse sind deutlich: Fein geflowte Handwerkskunst von Nas oder J.Cole trifft hier auf die entwaffnende Introspektive von Kendrick Lamar oder Earl Sweatshirt. Mit Gastauftritten von u.a. Anderson .Paak, Pusha T, Meek Mill und Chance The Rapper dürfte auch Uneingeweihten dämmern, dass »Lost Boy« nicht zum Shoot Dance, sondern die gute, alte B-Boy-Stance fordert.

Rick Ross feat. Drake – Gold Roses (Track)

Bei Rozay ist die Promomaschine in vollem Gange. So richtig konnte man nicht abschätzen, wie sein Wiedererscheinen nach dann doch längerer Abstinenz aufgenommen werden würde, doch Rick Ross wäre nicht der Baus, wenn seine erste Rückmeldung, der Featurepart auf Drakes »Money In The Grave«, nicht wie eine Bombe eingeschlagen hätte. Nach der ein oder anderen Promoaktion, die er sich hätte sparen können (Hype Awards, hüstel) lenkt er in die Zielgerade ein, an dessen Ende das Release seines neuen Albums »Port Of Miami 2« steht, der Nachfolger seines Debütalbums. »Gold Roses« ist klassisches Ross- und Drizzy-Material, sprich nonchalanter Boss-Talk auf einem geschmeidigen Sample-Downer, der so auch hätte 2012 erscheinen können.

Tyler, The Creator – Freestyle bei Hot 97 (Video)

Tyler, The Creator liebt es, Menschen mindestens in Verlegenheit und maximal in unangenehme Situationen zu bringen. So geschehen bei seinem kürzlichen Studiobesuch bei Hot 97 und Funk Flex, wo er nach einem einstündigen Interview in einem Freestyle die Zeilen »Me and Flex looking in the index/For buff net niggas just for some hot butt sex« droppt und den ratlosen Flex sprachlos zurücklässt. Beste Unterhaltung.

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