M.I.A. – Album Details

    Gut zwei Jahre ist es nun her, als M.I.A. ihr letztes Album »Maya« veröffentlicht hat, auf dem sie erneut ihre rebellisch-kreative Seite unter Beweis stellte. Eine Video-Auskopplung zu »Born Free« folgte, bei dem der Regisseur Romain Gavras einen Ginger-Genozid darstellte und jeder erstmal perplex und sprachlos wegen der Gewaltinszenierung reagierte und gegen die Wand starrte. Monate später präsentierte M.I.A. schließlich den neuen Ohrwurm-Track »Bad Girls«, bei dem sie sich selbst zelebriert und verkündet »live fast, die young, bad girls do it well«.

    Man braucht nicht viel zu diskutieren: M.I.A. ist die Königin, wenn es um Swag, Kreativität und Style geht. Sie inspiriert mit ihrer autarken Ausstrahlung nicht nur Künstler wie Kanye West und Santigold, sie legt legt ganze Meilensteine und gehört zu den »100 most influential people« in der Welt. Gestern hat die Britin endlich Details über ihr im Dezember erscheinendes Album via Twitter verraten. Neben 5 bis 15 Tracks des Albums (eventuelle Tracklist), offenbart M.I.A., werden ein Buch und eine Dokumentation erscheinen wie auch eine Kunstausstellung arrangiert. Auf die Frage, welchem Genre die LP zuzuteilen ist, antwortet sie relativ konkret: »Paul Simon on acid«.

    Wie heftig wird es?

    Wichtigste Frage: Können wir das Album auch essen?

    Des Weiteren lehnt die Londoner Rapperin Kollaborationen mit Künstlern ab, die sich wie »fame whore coloniser« verhalten. Man darf gespannt sein und vermuten, dass die urbanen HipHop-Sounds weiter charakteristisch für M.I.A.-Tracks bleiben und sie ihre schöne Gangsta-Attitüde ebenfalls nicht ablegt.

    (ff)