LGoony & Crack Ignaz – Aurora // Review

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(soundcloud.com/lgoonyflyboy)

875 Käsekrainer und 2.121 Kölsch bekommt man auf der Achse ­Vienna-Cologne für 7.000 Euro in einer Nacht. Das Swag-Tag-Team Ignaz und Goony investiert statt­dessen in schweres Fahrgestell und rollt in Berlin um’ Block, als hätte es vorweg einen Arzt konsultiert. Gut fürs Ego ist das allemal. Und um nichts anderes geht es doch auf »Aurora«. Da wird poliert, was das Zeug hält. Um sich auf den gemeinsamen Flug durch Germania und das ehemalige Kaisertum einzustellen, nahm man sich die Stripclub-Feti­schisten Future und Drake zum Vorbild und schloss sich drei Tage mit Hitware von Wiener Linien­zieher Lex Lugner, Lichtgangmember DJ Heroin und anderen Trap-Besessenen wie GEE Futuristic und hnrk ein. Based-Schmäh meets Ign’ant-Talk, Achtnullacht trifft Aurora-Tune. Bleibt die Frage, ob Hits bleiben. »Oida Wow« bleibt schon mal hängen, die Lingo hat sich längst im guten Redaktions­ton fest­gebissen, zur Begrüßung steckt man den Kopf in den rechten Arm, streckt den linken in die Luft und macht den Swah-Man. Auch LGoonys nörgelndes »Halloweeeeeeen« weckte mich neulich mitten in der Nacht wie einst Michael Myers nach nem Videoabend. Und »XN«, aka »Lüge der Medien 2.0«, die endgültige Antwort auf alle Krypto-Fragen, die jüngst im Deutschrapraum standen, sollte eh zum Pflichtmaterial im hiesigen Musikunterricht werden. »Wir kannten die Zukunft schon vor drei Generationen/Alles ist vorherbestimmt, mach Blut auf die Symbole«. Na dann, ein Hoch auf das, was noch kommt.

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