»Rap ist zu einem Kampfsport geworden« // Cee-Lo Green im Interview

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Manchmal kann ein einziger Song eine Karriere in völlig neue Bahnen lenken. Bei Cee-Lo Green war es zweifellos das mit Danger Mouse unter dem Projektnamen Gnarls Barkley eingespielte »Crazy«, das vom »Rolling Stone« zum Song des Jahrzehnts gekürt wurde und dem Sänger und Rapper aus Atlanta den Weg ebnete, um zu einer der wichtigsten und außergewöhnlichsten Pop-Stimmen zu wachsen. Man kann nur spekulieren, wie sich seine Karriere ohne »Crazy« entwickelt hätte. Sicher ist einzig, dass der heute 37-Jährige ohnehin als herausragender Künstler und Pionier des Südstaaten-Rap in die HipHop-Annalen eingegangen wäre.

 

Dabei wurzelt dieser Erfolg – wie so oft – im Schmerz. Der Sohn eines Baptisten­pfarrers ist von Kindesbeinen an von Soul- und Gospelmusik umgeben. Trotzdem gerät er im echten Leben bald vom rechtschaffenen Pfad ab, in einem späteren Interview beschreibt Cee-Lo sein Verhalten in der Jugend als »manisch«, seine Freizeitbeschäftigungen hätten darin bestanden, »Tiere zu quälen, Obdachlose zu verprügeln und Passanten zu überfallen«. Ohne eine männliche Leitfigur, die ihn in seine Schranken weist – sein Vater ist gestorben, als Cee-Lo gerade mal zwei Jahre alt war – kann man von Glück sagen, dass Cee-Lo bald die HipHop-Kultur für sich entdeckt. Mit 16 findet er in Big Gipp, T-Mo und Khujo zudem drei gute Freunde, die sich ebenfalls für die Musik begeistern. Gemeinsam gründen sie 1991 den Goodie Mob. Gerade als die Karriere der Band langsam an Fahrt aufnimmt und Cee-Lo gerade eben volljährig ist, stirbt seine Mutter an den Folgen eines Autounfalls zwei Jahre zuvor; seit diesem Zeitpunkt war sie querschnittsgelähmt gewesen. Cee-Lo verfällt in Depressionen, die er später wiederum in großartige Songs kanalisieren wird.

 

 

Zu diesem Zeitpunkt ist Atlanta noch weit davon entfernt, ein Dreh- und Angelpunkt der US-Musikszene zu sein. Seine Dungeon Family-Kollegen Big Boi und André 3000 geben ihrer Band sogar den Namen Outkast, zu Deutsch: »die Ausgestoßenen«. Auf deren 1994 veröffentlichtem Debütalbum präsentiert sich auch Cee-Lo Green erstmals einem größeren Publikum. Ein Jahr später macht sich der Goodie Mob selber dazu auf, über die Staatsgrenzen hinaus die Rap-Hörer zu erreichen. Mit Erfolg. Zwar können sie Outkast in Sachen Verkaufszahlen nicht das Wasser reichen, trotzdem geht das von Organized Noize produzierte »Soul Food« bald Gold. Auf der Scheibe gibt es nicht nur politische und sozialkritische Statements zu hören, sondern auch bereits die ersten Gesangseinlagen von Cee-Lo.

 

Ähnlich wie das Debüt besticht der drei Jahre später veröffentlichte Nachfolger »Still Shining« durch kritische Texte und erdige, bluesige Produktionen von Organized Noize. Das nur ein Jahr später veröffentlichte »World Party« stellt hingegen eine Kehrtwende dar. Gerüchten zufolge unter Druck wegen des Erfolgs ihrer Crew- und Labelkollegen Outkast, schlagen Goodie Mob auf »World Party« eine deutlich tanzbarere und inhaltlich leicht verdaulichere Richtung ein. Dies missfällt nicht nur vielen Fans, sondern auch Cee-Lo, der die Band daraufhin verlässt. Genützt hat die Anbiederung nichts – das Label entlässt den Goodie Mob aufgrund der mageren Verkaufszahlen des Albums aus ihrem Vertrag. Die fortan nur noch aus Khujo, T-Mo und Big Gipp bestehende Truppe kann in den kommenden Jahren nie mehr an die alten Erfolge anschließen.

 

Auch wenn man unter dem Strich nur die ersten beiden Alben als wirklich prägend bezeichnen kann, muss man Goodie Mob wie UGK oder die Geto Boys zu den Pionieren des Südstaaten-Rap zählen. Mit dem Song »Dirty South«, der auf ihrem Debüt zu finden ist, prägten sie gar den Begriff, der später stellvertretend für das Subgenre verwendet wird. Naturgemäß taucht die Frage nach einer Reunion immer wieder auf, und tatsächlich kommt es 2009 zu einer gemeinsamen Show. Sogar ein neues Album in der Originalbesetzung ist in Arbeit. Wann dieses kommen wird, ist hingegen ungewiss, wie die etwas kryptische Antwort von Cee-Lo vermuten lässt: »Wir jonglieren im Moment mit verschiedenen Konzepten, tauschen unsere Gedanken aus und versuchen, das Album wachsen zu lassen. Ich glaube, es ist eigentlich schon geschrieben, wir müssen es nur noch entdecken und entschlüsseln.«

 


Ob angesichts des gegenwärtigen Erfolgs das Wiedervereinen mit den Jugendfreunden zuoberst auf der Prioritätenliste steht, darf zumindest angezweifelt werden. Schließlich musste er sich für diesen Erfolg lange in Geduld üben. Seine Solokarriere endet nämlich vorerst wie beim Goodie Mob mit einer Vertragsauflösung seitens der Plattenfirma aufgrund schlechter Verkäufe. Was allerdings nichts über die musikalische Qualität der beiden Alben aussagt. Auf seinem Debüt »Cee-Lo Green and His Perfect Imperfections« von 2002 kostet er die neuen Möglichkeiten, die das Dasein als Solokünstler mit sich bringt, vollkommen aus, bleibt aber gleichzeitig den erdigen Wurzeln der Dungeon Family treu. Er produziert alle Tracks in Eigenregie und experimentiert in unterschiedlichste Richtungen von Soul über Funk bis Jazz und Gospel. Auf dem zwei Jahre später veröffentlichten »Cee-Lo Green is The Soul Machine« schaut er dann in die Zukunft: Timbaland und die Neptunes schenken ihm futuristische Instrumentals, Ludacris und T.I. spucken Gastparts. Rap und Gesang halten sich auf Cee-Los Solowerken immer mehr die Waage und spätestens jetzt ist zu erkennen, dass man es mit einem außergewöhnlichen Künstler zu tun hat. Cee-Lo Green ist kein Rapper, der nebenher noch das Singen entdeckt hat. Er ist die Soul Machine und zudem ein begnadeter Songwriter, der ernste Themen verarbeiten kann, aber auch seine humoristische Seite zeigt. Die Mixtur aus verschiedensten Südstaaten-Einflüssen von 808-Bässen bis Electro-Funk ist für die breite Masse trotzdem zu wenig greifbar. Das Major-Sublabel Arista droppt den Solokünstler Cee-Lo Green nach den enttäuschenden Zahlen auch des zweiten Soloalbums.

 

Cee-Lo befindet sich nach zwei Soloalben also in der unliebsamen Situation, zwar die Kritiker überzeugt zu haben, aber von der breiten Masse ignoriert zu werden. Daran ändern auch die zahlreichen Feature-Anfragen von so unterschiedlichen Künstlern wie Everlast, Lil Kim, De La Soul, Carlos Santana, Trick Daddy oder Common nichts. Denselben Fehler wie der Goodie Mob will Cee-Lo freilich nicht begehen. Anstatt mit leichterer Kost auf Labelsuche zu gehen, entscheidet er sich für eine Zusammenarbeit mit Danger Mouse. Der Legende zufolge treffen sich die beiden bereits 1998 erstmals, als Danger Mouse dank des zweiten Platzes bei einem Talentwettbewerb vor Outkast und Goodie Mob auftreten darf. Nach der Show überreicht er Cee-Lo ein Beat-Tape, ohne jedoch ein Feedback zu erhalten. Zu einer ersten Zusammenarbeit kommt es, als Cee-Lo für einen Remix des Tracks »What U Sittin’ On« angefragt wird, dessen Original auf dem Album von Jemini und Danger Mouse zu finden ist. Später steuert Cee-Lo auch eine Hook zum Danger Doom-Album bei.

Danger Mouse darf man zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere ebenfalls als einen Kritikerliebling bezeichnen. Besonders durch sein »The Grey Album« wird das Feuilleton auf ihn aufmerksam und dank seiner Zusammenarbeit mit den Gorillaz kann er auch bereits Chartluft schnuppern. Trotzdem scheint auch Gnarls Barkley dazu verdammt, gute Kritiken, aber keine hohen Verkaufszahlen zu ernten. Dies sehen offensichtlich auch die Protagonisten so, wollen sie doch ihr Album ursprünglich »Who Cares?« taufen – als vorweggenommene Antwort auf die erwarteten schlechten Verkäufe. Es kommt bekanntlich ganz anders. Mit »Crazy« erobern sie zuerst England und schließlich auch den Rest der Welt. Es ist der erste Song, der im UK nur mittels Downloads die Chartspitze erklimmt. Dort bleibt er für neun Wochen, ehe sich Gnarls Barkley entscheiden, ihn vom Markt zu nehmen, damit er nicht als Nervtöter in Erinnerung bleibt. Rückblickend bezeichnet Cee-Lo den Erfolg immer noch als eine Überraschung, aber auch als wertvolle Erfahrung: »Ich mag Überraschungen, ob positiv oder negativ. Solche Dinge geschehen einfach und das liegt außerhalb deiner Kontrolle. Ebenso ist es unvorhersehbar, wie man mit diesen Überraschungen umgeht. Solche Dinge kann man nicht ahnen, bevor sie eintreffen. Aber wir brauchen solche Erlebnisse, um uns selber kennen zu lernen.«

 

 

Parallel zur Arbeit an »St. Elsewhere« war auch bereits ein von Seeed-Frontmann Peter Fox produziertes Soloalbum in Planung gewesen. Die beiden hatten sich 2004 während der Arbeit an der Seeed-Single »Aufstehn« kennen gelernt. Als klar wird, dass Gnarls Barkley durch die kommerzielle Decke geht, wird die Zusammenarbeit jedoch auf Eis gelegt. Peter Fox entscheidet sich schließlich dazu, die Produktionen selbst mit Texten und Vocals zu veredeln und erschafft mit »Stadtaffe« das erfolgreichste deutschsprachige urbane Album der letzten zehn Jahre. Ebenso wird das Gnarls Barkley-Album »St. Elsewhere«, welches Danger Mouse und Cee-Lo noch aus der eigenen Tasche finanzieren, getragen von der Single ebenfalls bereitwillig gekauft. Anstatt nur die Produktionskosten wieder einzuspielen, können sie sich plötzlich zwei Grammys in die Vitrine stellen. Es folgen ausgedehnte Tourneen in extravaganten Kostümen und mit »The Odd Couple« ein zweites Album. Dieses ist, obwohl eigentlich zugänglicher, nicht ganz so erfolgreich wie der Vorgänger. Im Interview bestätigt Cee-Lo, dass es mindestens noch zu einer dritten Zusammenarbeit kommen wird.

Ohne mit einem einzigen der sonst verlangten äußerlichen Attribute gesegnet zu sein, ist Cee-Lo auf einen Schlag mitten im Popzirkus angekommen. Der durchschnittliche Radiokonsument nimmt den skurrilen Sänger jedoch als Newcomer war. Plötzlich schwärmt alle Welt von dieser unglaublichen Stimme, doch wieso kommen die Leute erst jetzt auf den Geschmack? Eine Antwort auf diese Frage ist sicherlich die Produktion von Danger Mouse, die Cee-Lo herausfordert und über zwei Alben hinweg die ideale Untermalung darstellt für die düsteren Gedanken, die eigentlich so gar nicht ins Nachmittagsprogramm des Lokalsenders passen wollen. Unumwunden bestätigt Cee-Lo, welch wichtigen Anteil Danger Mouse an dem Erfolg hat: »Ich habe sehr früh gemerkt, dass wir eine spezielle Chemie haben. Gleich vom ersten Beat an, den ich von ihm gehört habe, hat mich seine Musik unglaublich stark angezogen. Mehr, als es meine eigenen Produktionen je getan haben.« Nicht unterschätzen darf man zudem, dass sich Cee-Lo auf »St. Elsewhere« komplett auf den Gesang verlegt hat. Trotz seines Erfolgs als Sänger hat er der Rap-Szene nie ganz den Rücken gekehrt, und sei es auch nur als Hook-Lieferant für Rick Ross oder Kid Cudi. »Beim Gesang bieten sich durch Melodien und Harmonien viel mehr Möglichkeiten. Eine Melodie lässt sich verbiegen, brechen oder in die Länge ziehen. Beim Rap sind die Möglichkeiten ein bisschen eingeengter. Nicht nur was den technischen Aspekt betrifft. Die Rap-Konsumenten haben halt ihre ­Vorstellungen und ich weiß nicht, welche Themen im HipHop überhaupt noch erlaubt sind. Rap ist zu einem Kampfsport geworden.«

Nach der Zeit mit Gnarls Barkley gilt es für Cee-Lo zu bestätigen, dass er auch ohne seinen vielbeschäftigten Kameraden Danger Mouse gute und gleichzeitig massentaugliche Musik abliefern kann. Gleich mit der ersten Single nimmt er allen Zweiflern jeglichen Wind aus den Segeln. Gerade noch rechtzeitig, bevor sich der Retro-Soul-Trend endgültig verabschiedet, trifft er mit »Fuck You« wiederum den Nerv der Zeit. Auch wenn die Songs musikalisch nicht vergleichbar sind, ist ihm damit der gebührende Nachfolger von »Crazy« geglückt. Selbst die wiedervereinten Take That stößt er in deren Heimatland von der obersten Chartposition. Auf dem darauf folgenden Album »The Lady Killer« kombiniert er viele seiner Stärken: Auf den bläsergeschwängerten Stücken mutiert Cee-Lo Green wieder zur Soul Machine, aus Schmerz erschafft er großartige Songs und gleichzeitig ist es seine bislang poppigste Platte, die aber trotzdem niemals beliebig klingen will. Dass er sich seines mittlerweile viel breiteren Publikums bewusst ist und diesem auch gerecht werden will, zeigen seine Liveshows, bei denen er von der Frauenband Scarlet Fever begleitet wird.

 

Auf »The Lady Killer« tappt Cee-Lo nicht in die Falle, krampfhaft den Erfolg von Gnarls Barkley kopieren zu wollen. »Das Konzept des Albums entstand sehr instinktiv. Ich kann Musik wie ein Bild vor meinem inneren Auge sehen. Selbst das Fashion-Statement, das ich abgeben wollte, konnte ich bereits im Voraus erkennen. Ich hatte eine sehr klare Vorstellung, da es eine Seite von mir offenbart, die ich bislang nicht gezeigt habe. Es ist durchdachter, verführerischer, sinnlicher und sexueller. Das sind alles Qualitäten, die ich besitze, aber bislang nie exponiert habe. Ich wusste, dass ich mich damit auf neues Terrain begebe.« Den beteiligten Produzenten hat er im Voraus durchgegeben, er wolle Songs, die nach »big black James Bond« klingen. »Ich hatte Serge Gainsbourg und Barry White im Kopf. Die Musik sollte Soul haben und gleichzeitig anspruchsvoll und ausgereift sein. Was mich an James Bond fasziniert, ist diese undefinierbare Persönlichkeit mit der Lizenz zum Töten. Ich glaube, dass ich musikalisch gesehen genau so rätselhaft auftreten kann. Daher hat für mich dieser Vergleich gepasst.« Der Agent seiner Majestät ist bekanntlich auch kein Verächter des schönen Geschlechts und so liegt es auf der Hand, dass Frauen für Cee-Lo die Hauptinspiration für die Scheibe waren: »Keine Frau zu haben, kann auch eine Inspiration sein. Nicht geliebt zu werden, formt deine Empfindung dafür, wie die Liebe sein sollte. Es zeigt dir, wie leidenschaftlich du jemanden lieben würdest, wenn du es nur könntest. Es ist diese Leere, die ebenfalls eine Inspiration darstellt. Genauso ist es bei der Musik, denn mich inspiriert, was schon gemacht wurde, aber genauso suche ich nach dem Unentdeckten. Ich versuche herauszufinden, was ich noch dazu beisteuern kann.«

 

 

Spannend ist daneben zu sehen, wie routiniert der ehemaligen Dungeon Family-Rapper inzwischen auf Major-Parkett wandelt. Cee-Lo ist mit seinen 37 Lenzen kein unerfahrener Jungspund mehr, der sich abgöttisch über einen Deal beim Major freut. So kann selbst eine Hitsingle wie »Fuck You« zu einem kleinen Protestsong mutieren. Oberflächlich betrachtet handelt es sich um die Geschichte eines Mannes mit gebrochenem Herzen. Im Interview sagt Cee-Lo aber auch, es sei unterbewusst auch ein Song über die Industrie geworden. »So lange ich mich erinnern kann, habe ich eine ­Position gegen das Establishment eingenommen. Man schreibt keinen Song wie ‘Fuck You’, wenn man sich anpassen will. Ich denke, wir haben mit dem Song einige Regeln gebrochen oder sie zumindest neu definiert und anders geformt. Damit wollen wir andere Artists zu freiem Denken inspirieren und auch die Entscheidungsträger bei den Firmen motivieren, wieder mehr zu riskieren.« Selbst Millionen verkaufter Platten und diverse Auszeichnungen garantieren offensichtlich noch keine Narrenfreiheit in der Musik­industrie: »Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich jederzeit einen Song beim Label einreichen könnte, den sie nicht verstehen. Oder sie verstehen ihn nicht sofort, weil sie zuerst ihre vorgefertigte Meinung überwinden müssen. Die Labels haben ja eine ­Wächterfunktion, denn sie können verhindern, dass meine Musik von den Menschen gehört wird. Aber ich lasse das nicht zu, denn ich bin nicht in ihrem Besitz und auch keines ihrer ­Produkte.«

 

Er mag der HipHop-Szene entwachsen sein, seinen rebellischen Geist, den er schon in den Anfangstagen mit Goodie Mob zu erkennen gab, hat er nicht verloren. Ohne Zweifel genießt er den Erfolg und die damit verbundenen Annehmlichkeiten, doch völlig von der durchschaubaren Popwelt einnehmen lassen will er sich nicht. Genau deshalb bleibt er eine so schillernde Figur, die sicher auch auf den nächsten Projekten wieder neue Facetten aufzeigen wird. Neben der bereits erwähnten Goodie Mob-Reunion arbeitet er an einem Cover-Album namens »Under the Covers with Cee-Lo Green«. Außerdem liegt schon seit längerem ein komplett mit Jazze Pha eingespieltes Album namens »Happy Hour« in der Schublade, das womöglich auch noch veröffentlicht wird. Vielleicht sehen wir ihn auch schon bald auf der Showbühne in Las Vegas. Es gehört zu seinen erklärten Träumen, in der Gambler-Stadt eine eigene Show zu haben und dort jeden Abend zu performen: »Ich dachte mir, es wäre cool, wenn jemand aus meiner Generation das erreichen würde. Im Vergleich zu den Künstlern, die sonst in Vegas ihre Shows haben, bin ich immer noch jung, aber doch alt genug, um eine geschmackvolle und graziöse Show auf die Beine zu stellen. Ich denke, dass ich diesen Shows neues Leben einhauchen könnte. Zudem wäre es eine Inspiration für jüngere Künstler.« Egal welchen Weg er künftig einschlägt, er wird eine Inspiration bleiben und uns weiterhin überraschen. Mit Sicherheit.

 

Text: Fabian Merlo

 

 

 

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