»Guava Island«: Der gemeinsame Film von Rihanna und Childish Gambino ist draußen // Video

Seit Samstag ist »Guava Island«, der gemeinsame Film von Childish Gambino und Rihanna, als Stream verfügbar. Die Resonanz ist verhalten.

Vergangenen August wunderte sich die halbe Pop-Welt bereits um die mysteriösen Machenschaften von Donald Glover aka Childish Gambino und Rihanna. Nach ein bisschen hin und her (und einem Trailer Ende November) stand lange nur fest, dass die zwei irgendwo über irgendwas einen Film drehten. Neben Gambinos Run um den Jahreshit »This Is America« spekulierte man auch über mögliche Zusammenhänge mit Riris angeblichem Reggae-Album, das im letzten Jahr ebenfalls lose angekündigt wurde. Vor zwei Tagen bestätigte man dann recht lapidar die Veröffentlichung von »Guava Island«, der direkt am Samstag Premiere auf Amazon Prime feierte. War das Understatement oder bewusste Untertreibung?

Ein Thriller- und Musikfilm

In erster Linie ist »Guava Island« ein Thriller mit Musik-Film-Elementen. Es wird viel gesungen, allerdings nicht von Rihanna, sondern vorwiegend von Donald Glover. Die Hauptfigur, gespielt von Childish, ist einen Musiker, der ein Festival auf einer einsamen Insel organisieren will, aber von fiesen Bösewichten daran gehindert wird. Keine überraschend neue, aber immerhin griffige Story, die manchen an die Entstehungsgeschichte des Caribbean Carnival erinnert haben will. Riri tritt in dem von »Atlanta«-Regisseur Hiro Murai inszenierten Streifen lediglich als Glovers Film-Freundin auf. Musik von ihr kommt nicht vor.

Die Resonanz auf den Film fiel bisher allgemein positiv, allerdings nicht überschwänglich aus. Die Kollegen von Pitchfork titelten etwa, dass es sich ästhetisch um ein »schönes Muiskvideo« handeln würde, handlungstechnisch aber einfach ein »schlechter Film« sei. Die NY Times und auch der Variety hoben die Sorglosigkeit der Inszenierung hervor. Viele Medien verwiesen auf Ähnlichkeiten zu den Reggae-Filmen »Rockers« und »The Harder They Come«. Glover hatte im Vorfeld erklärt, dass »Purple Rain« und »City Of God« seine primären Inspirationsquellen gewesen seien.

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