Gianni Mae mischt auf »Killin Em« Sixties-Vibes mit kompromisslosem Trap // Video

Sechziger-Looks, zeitgeistige Sounds: Gianni Mae untermauert weiter fleißig ihren To-Watch-Out-For-Status.

Curaçao, Rotterdam, Berlin: Caribbean-Native Gianni Mae entschied sich 2017, die Niederlande zu verlassen und sich musikalisch in Berlin zu verwirklichen – lest hier das ganze Portrait. Das erste Ergebnis der Reise ist die jüngst erschienene, komplett von den Trap-OGs Broke Boys produzierte EP »Saucy«, die Gianni bereits mehrere Club- und Festival-Gigs im ganzen Land sowie Support-Slots für Rico Nasty und Kelvyn Colt einbrachte.

»Killin Em« verdeutlicht eindrucksvoll, warum Gianni zurzeit Tastemaker, Booker und Zuhörer gleichermaßen für sich begeistern kann: Ein präziser Flow trifft auf eine so nahbare wie ignorante Empowerment-durch-Flexing-Attitude, eine kompromisslose Trap-Produktion auf ein Video voller Kultur-Referenzen. Kira Pohl, die Frau hinter dem Visual, sagte i-d-com: »Ich liebe die 60er und 70er und bin besessen von Filmemachern wie Kenneth Anger, Alejandro Jodorowsky und Derek Jarman«. So performt Gianni in Outfits, die »von The Rhonettes, Diana Ross und The Black Panthers inspiriert sind«, während die 808s maximal wummern. Visuell und musikalisch treffen dabei zwei Welten aufeinander, die ineinander verschmelzen, statt sich abzustoßen.

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