Freitagsbombe: Neue Musik von Max Herre, Eko Fresh, Afrob, Karate Andi, GPC u.v.m. // Listen

#NewMusicFriday und wir haben selektiert. Mit dabei sind u.a. auch Yung Hurn, Megaloh, Rapkreation und Telly Tellz.

Afrob – Unity // Video


In zwei Wochen erscheint »Abschied von gestern«, das mittlerweile siebte Soloalbum von Afrob. Trotz über 20 Jahren Bühnenerfahrung steht Robbe aber alles andere kurz vor der Rente, wie er auch auf seinem neusten Chune »Unity« verlautbart: »Ich bin ein smoother Bruder, Wut ist keine Zutat/ Ich mag Trap, doch höre lieber Dendemann und 2Pac«. Zusammen mit Alex Prince, Haze und Umse positioniert sich der für den 22. November angekündigte Release also schon mal auf wohlig-warme Soul-Bap-Fühls ein. Queen-Latifah-Referenz und warme Horns auf den kalten Ohren? Mit »Unity« kann der Winter kommen.

GPC feat. Caramelo – 5 neue Nummern // Video


GPC ist begehrt, das ist schon lange bekannt. Auf »5 neue Nummern« belegt er diese Annahme und füllt seinen Handyspeicher mit reihenweise neuen Telefonnummern. Was erst nach simplem Pimp-Gehabe klingt, wird durch Caramelos Story über Beziehungsprobleme und das Schlussmachen noch mit ein wenig Tiefe versehen. Obwohl die Lines von GPC gewohnt grob und explizit sind, ist hier ein beinahe smoother Track über Kommunikation im digitalen Zeitalter entstanden.

Eko Fresh – 1989 // Video


Eko Fresh blickt anlässlich von dreißig Jahren Mauerfall zurück auf die Zeit der Wiedervereinigung. Er hatte seine Fans gefragt, was sie von diesem historischen Ereignis denken und nahm die zahlreichen Antworten als Anlass, in Zusamenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung einen ganzen Song zum Thema zu schreiben. Dort erzählt er, wie er den Mauerfall selbst miterlebte und welche Eindrücke aus dieser Zeit geblieben sind. Dabei erinnert er daran, dass die Kanzlerin aus dem ehemaligen Ostdeutschland stammt, was lange Zeit undenkbar war und verurteilt rechtspopulistisches Gedankengut.

Skinny Finsta – KOM // Stream


Der deutsche King of Memphis huldigt einmal mehr dem Dirty South der USA und dem eigenen Imperium, das hierzulande entsteht. Ohne Frage hat Skinny Finsta der deutschen Rapszene in den letzten Jahren seinen Stempel aufgedrückt und dafür gesorgt, dass die Tape-Szene ein Revival erlebte, bei dem limitierte Kassettenauflagen innerhalb kürzester Zeit vergriffen sind. Auf dem Ruhm wird sich trotzdem nicht ausgeruht, nächste Woche steht bereits das Release von »Spielerdämmerung« an.

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