Freddie Gibbs – Money, Cash, Hoes

Freddie_Gibbs_6_by_Peter_Beste

Flashback, September 1998: Der heißeste Rapper der Erdkugel ist Dark Man X, ein Dude aus Yonkers, dessen bedrohliches Hundegebell das Adlib-Game im HipHop auf ein neues Level hebt. Zeitgleich gelingt einem schlaksigen Typen aus den Marcy Projects zu Brooklyn mit einem Musical-Sample der große kommerzielle Durchbruch: »Hardknock Life« vom Album »Vol. 2« ebnet Jay Z den Weg in den Mainstream und lässt erahnen, dass dieser Shawn Carter so schnell nicht mehr von der Bildfläche verschwinden wird. Auch auf dem dritten Jigga-Epos vertreten: eine quietschige Swizz Beatz-Produktion namens »Money, Cash, Hoes«, die den eingangs erwähnten K9-Fanatiker featurt. Der Song ist ein Gipfeltreffen zweier Superstars auf ihrem vorläufigen Zenit, gleichzeitig aber auch ein Teaser für das, was möglich gewesen wäre, hätte das aus Jay, X und Ja Rule bestehende Kollektiv Murder Inc. je ein Album veröffentlicht.

Fast Forward, knapp 18 Jahre später: Wenn heute einer Songtitel und Refrain von »Money, Cash, Hoes« ausborgen und adaptieren darf, dann Gangsta Gibbs. Auf einer schaurig-düsteren Produktion von The Beat Bully steht Freddie GI dabbend in der Crackküche wie Cam Newton in der End Zone und beweist mal wieder, wieso er sich seit Jahren in den oberen Rängen der most consistent-Kategorie tummelt.

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