Yung Hurn – Bist Du alleine. // Video

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Die emotionalen Typen, die Yung Hurn in seinen Songs bedient, sind der »eiskalte Player« einerseits und der »bedürftige Loverboy« andererseits. Dazwischen gibt es nichts. Und wenn der Patron im Clip Haare raufend im Zimmer seines Hotels zu sehen ist, dann ist klar, dass »Bist du alleine.« letzterer Kategorie angehört. In der verspulten Visualisierung ist der Süßiboi bei einer Tour mit seinem vermeintlichen Baby zu sehen: über den Dächern der Stadt, im Parkhaus, auf dem Markt. Synthesizer-Schwämme und 808-Maschinen saugen den Pathos von Lines wie »Brich mein Herz, weil ich Schmerzen will/Deine Liebe tut so weh« noch auf, bevor er zu triefen beginnt. Damit hat K.Ronaldos kleiner Bruder einen weiteren Vorboten seines am 4. Mai erscheinenden Debüts »1220« ins Cyberspace geschossen.

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