Musa – Gott sei dank (prod. by Ghanaian Stallion) // Video

Rund ein Jahr nachdem Musa mit der BSMG an der Seite von Megaloh und Ghanaian Stallion den Black-Power-Koloss »Platz an der Sonne« auf die deutsche Rap-Landschaft losließ, meldet sich der Moabiter nun auf Solopfaden zurück. Doch die Mission ist längst nicht vollendet: »In den Neunzigern aufgewachsen als Schwarzkopf/ Hartnackschule Berlin, School Of The Hardknocks«, fässt Musa seine Vergangenheit in einem Stadtteil zusammen, der trotz aller Gentrifizierungsprozesse immer noch eine beachtliche Kriminalitätsrate hat. Der fluffige Soul-Jam »Gott sei dank« balanciert dabei abermals, wie schon das Kollabo-Album 2017, elegant zwischen Tradition und Moderne, kombiniert Autotune-Vocals mit Sample-Flips und Live-Band, Message und Leichtfüßigkeit. Da lässt es sich auch leicht verkraften, dass Musas erster musikalischer Auftritt neben den Machenschaften um die Black Superman Gang tatsächlich bis in Jahr 2004 zurückreicht, als er als Featuregast auf Megalohs Mixtape »#1 Draft Pick« hinter die Membrane trat. Lange währen, gut, ihr wisst schon.

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