KitschKrieg & Trettmann über »Standard«: »Krass, es funktioniert« // Video

How to write Deutschrap history: Fiji Kris, Fizzle und Trettmann über die Entstehung ihres jetzt schon legendären Tunes.

Da gibt es keine zwei Meinungen: »Standard« war der Deutschrap-Song 2018. Nicht nur, weil er im Stile eines klassischen Posse Cuts vier der heißesten MCs des Landes zusammenbrachte, sondern weil KitschKrieg als kongeniales Producerteam ihre Vision perfekt umsetzten. Denn was im Club nach simplem Dancehall-Brett klingt, besteht in Wirklichkeit aus einem ganzen Haufen perfekt harmonierender Einzelteile: Das zweitönige »Standard«-Vocal-Sample aus »Knöcheltief«, das gemeinsam mit einer Synthie-Note einen Akkord bildet, die butterweiche Hook von Tretti, der sensationelle »Gringo ist sauer«-Einstieg, die aus dem House geborgte Bassline – ach, und natürlich Ufo und Gzuz, die ebenfalls zwei phänomenale Parts beisteuern. Nicht zu vergessen: Perfekt abgerundet wurde das Gesamtkunstwerk wie üblich durch die monochromen Visuals von KK-Art-Director Awhodat.

Um die Entstehung ihres Überhits noch mal en detail nachzuvollziehen, verschlug es KitschKrieg nun ins Studio nach London. Im Rahmen des »Beat x Beat«-Formats von Beats by Dre sprechen Fiji Kris, Fizzle und Trettmann auch über das Grime-Kollektiv Boy Better Know und den Einfluss des Londoner Sounds auf ihr Schaffen. Dass die englische Hauptstadt neben der Karibikinsel Jamaika die größte Inspiration für den typischen KitschKrieg-Sound bildet, machen die Kreuzberger dabei unmissverständlich klar.

1 KOMMENTAR

  1. Awesome very good my friend. Wana buy sum fresh beaz? cum to taka tuka my friend wakataka bum bazz. Best music from motha afrika!! Aweee!

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