HipHop-Journalismus zwischen RapUpdate und Feuilleton // Diskussionsrunde

Diskussionsrunde
 
Mit HipHop wird Geld verdient. Vielleicht sogar mehr denn je. No shit, Sherlock. Aber was geschieht eigentlich abseits der Albumcharts? Worauf fußt der so große Erfolg des Genres Deutschrap, das noch vor einer halben Dekade wirtschaftlich betrachtet bestenfalls im Wachkoma lag? Neben der seit 2009 stetig zunehmenden Relevanz von Twitter und Facebook ist ein Teil des Revivals sicher auch anhand des Erfolgs neuer Rap-Medien zu erklären. Doch wo hört Journalismus auf und wo lässt man sich als Redakteur von bösen Strippenziehern als Teil der jeweiligen Promokampagne instrumentalisieren? Wie sinnvoll ist die mediale Berichterstattung über Rap-Beef und wie schädlich für die Außenwahrnehmung der Kultur kann Boulevardjournalismus nach Klatschpressen-Vorbild letztenendlich sein? Diskutiert wurden diese und andere Fragen im Rahmen der Diskussionsrunde »HipHop-Journalismus zwischen RapUpdate und Feuilleton«, zu der die Kollegen vom splash! Mag geladen hatten. Dass dabei bis auf Noisey-Chefredakteur Ayke Süthoff und Moderatorin Visa Vie alle Beteiligten einen Background als ehemalige oder gegenwärtige JUICE-Redakteure oder -Autoren mitbringen: ja mei. Weniger interessant sind die anderthalb Stunden deswegen nicht geworden.
 

 

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