Happy Birthday! 15 Perlen aus zwanzig Jahren Four Music // Liste

Four-Collage

Freundeskreis feat. Joy Denalane – Mit dir (1999)
Die Blaupause der Deutschrap-Ballade. Nuff said!

 

Afrob feat. Meli – Einfach (1999)
»Gesellschaft will was, ich will auch was« – Meli von Skills en Masse schrieb um die Jahrtausendwende nicht nur eine der besten Deutschrap-Hooks aller Zeiten (auf »Komm aufn Punkt« von Da Fource), sondern war generell ein gern gesehener Featuregast. So auch als das Mädel aus der Nachbarschaft auf Afrobs »Einfach«.

 

The Pharcyde – Frontline (2000)
Bevor die Bandgeschichte von The Pharcyde zunehmend ausfranste, strandete man zur Hälfte bei Four Music. Den Backkatalog der Kalifornier hatte Four ebenfalls erworben – so erschien seinerzeit nicht nur »Plain Rap« über die Vierer, man ließ gleich auch noch den Backkatalog inklusive dem Klassiker »Labincalifornia« nachpressen. »Plain Rap« sorgte dennoch kaum für Aufsehen, auch wenn die LP ihre Glanzlichter. »Frontline« ist eines davon.

 

DJ Friction – The Grandmaster (2002)
DJ Friction wurde zwar durch die üblichen Verdächtigern in den 90ern mit HipHop sozialisiert, aber schaute schon immer über den Tellerrand heraus. Auf seinen Solo-Platten war er so gar nicht dem nostalgischen Stil verfallen. Er experimentierte mit harten Basslines, Genres wie Jungle, Disco und House und ist somit einer der Vordenker heutiger Überschneidungen zwischen HipHop und elektronischer Tanzmusik. Parallel zu den Experimenten warn DJ Friction Teil des Freundeskreises um Max Herre. Auf seinem Track »The Grandmaster« vom 2002er Album »Friction« hört man davon allerdings nichts. Da geht es vor allem progressiv zu. Die Sprache ist nicht Esperanto, sondern Bass.

Clueso & Grand Agent – Don’t the video (2003)
Klar, mittlerweile ist kein Zentimeter mehr zwischen dem Schaffen von Clueso und dem Hörer von Formatradiosendern. Dort läuft er mit seinem von Soul beeinflussten Pop-Entwurf, der niemandem wehtut, seit Jahren hoch und runter. Was viele, die jetzt kreischend in der ersten Reihe bei seinen Konzerten stehen, aber vergessen haben: Cluesos Basis ist HipHop. Auf seiner »Extended Player«-EP von 2003 findet sich auch der großartige »Don’t the video«-Track von ihm und dem mittlerweile weitestgehende in Vergessenheit geratenem Philli-Native Grand Agent, dessen meist beachtetser Track in Deutschland ein Beitrag zum Soundtrack des Films »Wholetrain« (Mit Elias M’Barek u. Damian Davis) war.

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