Happy 4/20: »The Chronic« ist jetzt bei Spotify // News

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»The Chronic« von Dr. Dre ist eines der wichtigsten Rap-Alben aller Zeiten. Keine Diskussion. Mit der vorläufigen Auflösung von N.W.A. und der Gründung des Labels Death Row Records leitete Dr. Dre 1992 hiermit eine Ära ein, die bis heute ihresgleichen sucht. Erst vor rund einem Monat wurde das Solodebüt von Andre Young mit zeitlosen Klassiker-Hits wie »Nuthin’ But A ‘G’ Thang« oder »Let Me Ride« in die National Recording Registry aufgenommen. Das Archiv bewahrt Tondokumente auf, die »kulturell, historisch oder ästhetisch wichtig sind oder über das Leben in den Vereinigten Staaten informieren oder dieses reflektieren.« Die eigentümliche Mischung aus P-Funk-Samples und heruntergefahrenen Arrangements ist nicht nur Ursprung der sogenannten »Gangster-Flöte« und der zelebratorischen Huldigen von Heilkräutern im Rap, sondern auch Ausgangspunkt für das später in den Neunzigern sehr dominante Rap-Subgenre G-Funk, aber eben auch Start für die tragische Auseinandersetzung zwischen Bad Boy Entertainment und Death Row, die heute als Eastcoast/Westcoast-Beef bezeichnet wird.

Verwunderlicher Punkt: Bislang war das Album nicht auf Spotify verfügbar. (Ein Umstand, der seit Jahren im Internet diskutiert wird.) Der Grund liegt dabei so offenkundig wie un-nachvollziehbar auf der Hand. Dres Firma Beats by Dre steht in geschäftlicher Partnerschaft mit Apple, womit die Exklusivrechte offenbar bis her nur dem Streamingservice Apple Music vorbehalten waren. Anfang April lies das Label eOne, das die Rechteverwaltung von Death Row innehat, verlautbaren, dass »The Chronic« ab heute auch auf anderen Plattformen zum Streamen freigegeben wurde. Pünktlich zum Welt-Kiffer-Tag, good smoke!

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