Danny Brown – Really Doe feat. Kendrick Lamar, Ab-Soul & Earl Sweatshirt // Track

Danny Brown

Der Rapper mit dem Punk-Rock-Herz Danny Brown wird uns nach fast drei Jahren Abstinenz mit einem neuen Album beehren. Wir kennen Danny mittlerweile viel zu gut und wissen, dass »Atrocity Exhibition« nicht irgendein 0815-Rap-Release werden wird. Die Inspiration dafür zog er nämlich aus Gefilden abseits der üblichen Sample-Crates. Auf dem Album spiegeln sich Psy-Rock-Einflüsse, die direkt aus dem Jahr 1966 zu kommen scheinen und Techno-Referenzen, die es durch einen Lüftungsschacht aus den dunklen Kellern geschafft zu haben scheinen. Auch bei »Really Doe« liefert er abseitige Disonanz und holte sich Back-Up von seinen Brudis Kendrick Lamar, Ab-Soul und Earl Sweatshirt. Der von Glocken getriebene Beat wird regelrecht von den harten, gebrochenen Lines der Boys attackiert. Die pure Aggression. Ganz nach guter Danny-Brown-Manier gibts dazu verstrickte Samples. Kendrick dagegen sorgt für ein Fünkchen Ordnung und sorgt mit seiner eher cleanen Hook für die nötige Stabilität. Die Off-Beat-Voice-Symbiose bewährt sich also ein weiteres mal als sicheres Banger-Konzept. Das aktuelle Release und die restlichen bis dato veröffentlichten Tracks der kommenden LP klingen nach einer Rückkehr zu dem verzerrten Sound, den uns der Spitter mit Punk-Attitüde schon mit seinem 2011 gedroppten »XXX« lieferte. Danny wird also nach seinem EDM-Ausflug »Old« wieder punkiger und bringt im Zuge seines kommenden Albums noch weiter Feature-Schmankerl wie Petite Noir, Kelela und Cypress Hills B-Real.

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