»Chi-Raq«: Spike Lees neuer Satire-Film bleibt im Hals stecken

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Seit Jahren gleicht die US-amerikanische Stadt Chicago einem Kriegsschauplatz inmitten der Gesellschaft. Kanye West betonte bereits ein ums andere Mal, wie akut die Situation in der drittgrößten Stadt der Vereinigten Staaten von Amerika ist. »I feel the pain in my city wherever I go / 314 soldiers died in Iraq, 509 died in Chicago« mahnte Yeezy wachrüttelnd auf dem Song »Murder To Excellence« auf dem 2011 erschienenen Album »Watch The Throne«. An der Lage hat sich nach wie vor nichts geändert. Der Vergleich mit dem ausgewiesenen Kriegsgebiet sei dringlichst erlaubt, denn kaum jemand ist sich der absurd hohen Kriminalitätsrate der bürgerlichen Stadt des mittleren Ostens der USA bewusst.
 
Regisseur-Legende Spike Lee will nun mit besonders fadem Beigeschmack informieren. Für den Satire-Film »Chi-Raq« holte sich der Filmemacher dafür unter anderem Samuel L. Jackson, Wesley Snipes und Dave Chappelle ins Boot. Die Hauptrolle, in der Besetzung von Nick Cannon, sollte ursprünglich von Kanye West verkörpert werden. Aus zeitlichen Gründen konnte Ye hingegen nicht am Dreh teilnehmen, wird aber voraussichtlich auf dem Soundtrack des Films auftauchen. In einer der Nebenrollen tritt auch Sängerin Jennifer Hudson auf. 2008 tötete der Mann ihrer Schwester ihre in Chicago lebende Mutter, die Schwester und den siebenjährigen Sohn. Ob und wann der Film hierzulande in die Kinos kommt, ist bisher noch unbekannt. Den ersten Trailer gibt es allerdings schon jetzt.
 

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