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Review: Shuko & F. Of Audiotreats – Cookies & Cream 3

Kennt ihr auch nur einen schlechten Beat von Shuko? Eben. Gibt es ja auch nicht. Somit erübrigt sich wohl auch die Frage, ob »Cookies & Cream 3« gut ist oder nicht. Der gebürtige Mainzer ist nicht ohne Grund ein vielgefragter und auch weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannter Produzent. Wer Shuko nicht kennt, sollte den Namen bitte schleunigst googlen...

Review: Tinie Tempah – Demonstration

Tinie Tempah weiß, dass er auf dem Weg zu den vorderen Charträngen Hörer aus sämtlichen Gesellschaftsschichten einsammeln muss. In einem so vom Klassendenken geprägten Flecken Erde wie Großbritannien erscheint das zunächst wie ein halbwegs gewiefter Move aus dem Einmaleins der Musikwirtschaftslehre...

Review: M.I.A. – Matangi

Was lange währt, wird endlich gut, so heißt es im Volksmund. Und wenn man dieser Weisheit glauben schenkt, dann müsste M.I.A.s vierte Platte, die wegen Unstimmigkeiten mit ihrer Plattenfirma nach fast einjähriger Verspätung am 4.11. nun endlich veröffentlicht wurde, ein superbes Album geworden sein...

Review: Vex Ruffin – Vex Ruffin

Aus dem Hause Stones Throw sind schon so einige Soundgenialitäten in die Welt hinausgeschickt worden (J Dilla! MF Doom!). In letzter Zeit riskierte das in Los Angeles residierende Label aber bei­nahe seinen guten Ruf als Anti-Mainstream-Bude mit den recht konventionellen Soul-Platten von Aloe Blacc und Mayer Hawthorne...

Review: Jonwayne – Rap Album One

Wer böse ist, könnte behaupten, Jonwayne sei die optische Nerd-Version von Action Bronson. Und: Jonwayne klinge wie eine Kreuzung aus Notorious B.I.G. und einer Coloradokröte, die Oberlehrer spielt. Denn sein Flow klingt von sich selbst überzeugt, von oben herab und ein bisschen gelangweilt. Das könnte aber auch von Qualität zeugen...

Review: Danny Brown – Old

Mit »XXX« stellte sich Danny Brown der magischen Dreißig. Seine neue Platte heißt nun »Old«. Hat der MC aus Detroit möglicherweise einen Altersfetisch? Mitnichten. Bereits auf »Side A«, dem ersten Track dieser in zwei Seiten aufgeteilten LP, macht der selbsternann­te ODB-Wiedergänger das deutlich...

Review: Pusha T – My Name Is My Name

Jedes Album, das nicht sofort bei Erscheinen als solcher wahrgenommen wird, hat versagt. Jeder Rapper, der nicht antritt, um einen Klassiker aufzunehmen, steht unter dem Verdacht der Genügsamkeit. Und einer der notorischsten Vorabklassiker der letzten Zeit ist Pusha Ts Solodebüt »My Name Is My Name«...

Review: Black Milk – No Poison No Paradise

Es ist doch immer wieder eine Freude, dem alten Dilla-Protegé Curtis Cross, gemeinhin besser bekannt als Black Milk, auf Albumlänge zuhören zu dürfen – das macht einem auch das Durchlaufen seines neuen Longplayers »No ­Poison No Paradise« einmal mehr bewusst. Irgendwie haben seine Beats immer diesen einen Twist mehr...

Review: Oddisee – The Beauty in All

Für das letzte Album »People Hear What They See« ließ sich Amir el Khalifa aka Oddisee von seinen Aufenthalten in Washington, Brooklyn und London inspirieren. Damals war seine Produktionsphase primär beeinflusst von Alltagssituationen, unterschiedlichen Umweltfaktoren, Gesprächen in Cafés und dem gewöhnlichen Trubel...

Review: Sadi Gent – Bis Dato

Sadi Gents Debütalbum ist die zeitweise ernüchternde Bestands­aufnahme eines selten nüchternen Hauptstädters. Kühle Höhen, warme Tiefen – auf »Bis dato« schafft der Berliner ein außergewöhnliches Klangbild, das rein atmosphärisch beizeiten an die betäubte Stimmung von Frank Oceans »Channel Orange«...

Review: DCVDNS – D.W.I.S.

Wie hat er uns doch alle getäuscht: Getarnt mit Pullunder und Brille (eigentlich eine Günther-Jauch-Maske) kam DCVDNS durch die Hintertür in das ansonsten so streng bewachte Game; unter Vortäuschung großer Harmlosigkeit nahm er den Platz ein, der ihm von der HipHop-Obrigkeit gönnerhaft zugewiesen wurde...

Review: Prezident – Kunst ist eine besitzergreifende Geliebte

Prezident zieht einen nicht nur in den Bann, er zieht einen auch runter: tief hinab in die Abgründe seiner düsteren Gedankenwelt. Dieser komplexe Sumpf aus Literaturanspielungen, messerscharfer Gesellschaftskritik und entwaffnend ehrlichen Einblicken in sein Innenleben kann einen schon fertig machen. Kalt lässt er einen definitiv nicht...
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