»Black male misunderstood«: T-Ser verarbeitet auf »F.D.F.« Aufeinandertreffen mit Wiener Polizei // News

»Jeder einzelne von uns passt ins Täterprofil – und zwar hundertprozentig: jung, schwarz und männlich/Wir scheißen aufs Gesetz, doch wen wundert’s letztendlich?« – aus aktuellem Anlass droppt der Österreicher T-Ser mit »F.D.F.« eine Kampfansage an die Wiener Polizei.

Zwei Videos auf seiner Instagram-Seite zeigen, wie er und Wiener Kollegen am Sonntag mutmaßlich Opfer von racial profiling wurden. In einem Interview mit dem österreichischen Fernsehmoderator Wolfgang Fellner schildern T-Ser und Kollege Sidney, wie sie während eines Label-Meetings im Park einer Personenkontrolle unterzogen wurden. Ihrer Aussage zufolge hätten die Beamten die Situation absichtlich eskalieren lassen und ohne erkennbaren Grund vier bis fünf Wägen mit Blaulicht zur Verstärkung gerufen, die Jungs mit zwölf Mann aus dem Park gedrängt und ihnen anschließend Anzeigen wegen aggressivem Verhalten, Missachtung der Wegweisung aus dem Park, Anstandsverletzung und Lärmerregung aufgehalst. Eine Äußerung der Polizei zu den Vorfällen gab es bislang nicht.

T-Ser wirft der Wiener Polizei rassistisch motiviertes Verhalten vor und hat als Antwort mit #nichtmituns einen Hashtag ins Leben gerufen, der über Nacht viral gegangen ist. Mit der Line »Stereotypes of a black male misunderstood« samplet »F.D.F.« Biggie-Vocals, die über zwanzig Jahre alt sind – und trotzdem leider nicht an Relevanz verloren haben.

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