Bilal unplugged in Berlin

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Einer der letzten verbliebenen Vertreter des Neo-Soul und Soulquarianer Bilal Sayeed Oliver kommt für ein exklusives Unplugged-Konzert nach Deutschland. Sein Debütalbum »1st Born Second« gilt neben »Voodoo« von D’Angelo als Klassiker des Soul der frühen Nullerjahre. Durch Produktionen von u.a. J Dilla und Dr. Dre sowie Gastauftritten von Mos Def und Common avancierte das Album zum Kritikerliebling. Für gut zehn Jahre sollte die Musikindustrie dann das Interesse am Neo-Soul verlieren. Diverse Nebenprojekte, ein Feature auf einem der besten Kanye-Songs aller Zeiten und ein unveröffentlichtes Album später, löste sich Soul vom käsigen Turn des R&B hin zum House. Es neo-soulte wieder. »Airtight’s Revenge« rächte sich 2010 an der verlorenen Zeit. Das Cover, in Anlehnung an Malcolm X, verdeutlichte: gute Musik hat sich nicht zu verstecken. Das zweite Studioalbum hinterließ erneut bleibenden Eindruck bei Musikpresse und Fans. Während sich R’n’B und Soul seit dieser Dekade in unzählige Nebenströme aufzulösen scheinen, erforschte Bilal mit den Alben »A Love Surreal« und »In Another Life« die weitere Zukunft des Souls.

Am 13. März bespielt er das bestuhlte Bricks in Berlin. In intimer Atmosphäre wird er dann vom derzeitigen Stand berichten, wohlmöglich in Erinnerungen schwelgen und seine Musik auf die nächste Stufe stellen. Für den Abend gibt es nur ein sehr begrenztes Ticketkontingent. Karten bekommt ihr beispielsweise hier.

13.03. – Berlin, Bricks

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