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Aaron Scotch – Ich drifte [JUICE Premiere]

Aaron-Scotch-Presse
 
Ein unbeschriebenes Blatt ist Aaron Scotch keineswegs. Ganz im Gegenteil: Der ehemals unter dem Alias Scotch firmierende Rapper aus Dresden peilt mit seinem aktuellen Release »In den Wolken« bereits Album Nummer vier an. Auf sphärische Klänge zwischen Cloud und Trap zeigt er darauf seinen ganz eigenen Sound- und Rap-Entwurf. Im Rahmen der heutigen JUICE Premiere »Ich drifte« stellt sich uns Aaron Scotch im Steckbrief etwas genauer vor.
 

 
Ich bin…
Ein Grund weiterzulesen. Ich bin hungrig. Und ich bin eines Tages auf dem JUICE-Cover. Scotch ist der Künstlername, den ich schon seit Anfangstagen trage. Der Zusatz »Aaron« kam erst vor kurzem, um nicht verwechselt und bei Google besser gefunden zu werden. Meine Musik ist zu großen Teilen sehr autobiografisch, deswegen erschien es mir sinnvoll, meinem Künstlernamen den Namen hinzuzufügen, den mir meine Eltern gegeben haben.
 
Meine Musik ist…
…eine Auseinandersetzung mit dem ganz normalen Wahnsinn: meine Erfahrungen mit dem Leben und meinem Umfeld. Es geht um Freundschaft, Familie, soziale Ungerechtigkeit, den Kampf um die Moneten und der Verwirklichung von Träumen. Man darf mich getrost in die Streetrap-Schublade stecken. Wobei ich Drogen und Gewalt nicht als Ausweg aus dem »Ghetto« darstelle oder glorifiziere.
 
Warum ich das mache…
Weil es die Möglichkeit bietet, sich kreativ auszuleben. Ich bin auch für meine Videos und die grafische Umsetzung verantwortlich, kann mich also auch da austoben. Ein großer Antrieb ist natürlich auch der Wunsch, eines Tages meinen Lebensunterhaltmit der Musik zu verdienen. Trotzdem ist das nicht die treibende Kraft. Schließlich habe ich bislang weitaus mehr investiert als zurückbekommen.
 
Hör zu, weil…
..ich mehr zu erzählen habe als ein Großteil der bekannten Schnarchnasen da draußen. Mein Hintergrund, meine Herkunft und meine Geschichten sind anders. Meine Art zu erzählen ist frisch. Ich bin glaubhaft, kreativ und facettenreich.
 
»Ich drifte« ist…
..kein Hit, unkonventionell und hat keine typische Songstruktur. »Ich drifte« ist nach allen Maßstäben unpassend für eine Videosingle. Dafür hat das Lied Attitüde, einen starken Vibe und ist einfach scheißcool. Das Thema des Videos ist Leidenschaft, repräsentiert von einer Frau. Ich stehe auf starke Frauen. Also hatte ich die Idee, eine Sekretärin zu zeigen, die nach der Arbeit in die Werkstatt kommt, sich die Arbeitsklamotten überzieht und beginnt, an ihrem geliebten Oldtimer zu schrauben. So wie ich nachts ins Studio fahre, den Stress des Alltags hinter mir lasse und Musik mache.
 
Man kennt mich von…
…den drei Alben, die ich bereits veröffentlicht habe. Dadurch habe ich mir eine breite Fanbase aufgebaut. Als ich letztes Jahr mit dem Plusmacher auf Tour war, habe ich auch in jeder Stadt ein paar Fans von mir angetroffen. Im Untergrund bin ich ein Chief.
 
Meine Zukunft…
Momentan eine EP-Serie und habe bereits mit der Arbeit am ersten Teil begonnen. Die Entscheidung dazu habe ich getroffen, weil ich Bock habe, im Studio durchzudrehen und Rapsongs zu machen, ohne einem Konzept zu folgen. Wenn man ein Album macht, ist der rote Faden wichtig. Für eine EP sammelt man einfach sechs oder sieben geile Songs und schmeißt sie zusammen. Das ist perfekt, um mich auszutoben. Fernab der Musik möchte ich endlich über ein ordentliches Einkommen verfügen, um meine Eltern unter die Arme greifen zu können. Von Kindesbeinen an hatte ich nie viel Geld zur Verfügung, musste immer nur sparen und auf Dinge verzichten, die sich meine Eltern oder ich selbst schlichtweg nicht leisten konnten. Bevor ich selbst Kinder habe, will ich einen Lebensstandard erreichen, der ihnen diese Erfahrungen erspart.
 
Das muss die Welt über mich wissen…
Eigentlich überhaupt nichts. Ich wünsche mir nur, dass meine Musik Gehör findet und ich von denen unterstützt werde, den sie gefällt.
 

 

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