Wie Will Smith zum »Fresh Prince Of Bel-Air« wurde // Video

Was viele gerne vergessen: Bevor Will Smith zu einem der größten Hollywood-Schauspieler aufstieg und mit Filmen wie »Independence Day«, »I Am Legend« oder »Hitch – der Date-Doktor« mehr oder weniger Kult-Filme drehte, war er Rapper in einer Crew.  Als DJ Jazzy And The Fresh Prince veröffentlichte er mit seinem Schulfreund Jeffrey Allen Townes zwischen Ende der 1980er und Anfange der 1990er zahlreiche Teenager-Hymnen, wie etwa »Summertime« oder »Parent’s Just Don’t Understand« für das die beiden Philly-Natives 1989 sogar den allerersten Grammy in der Kategorie Rap erhielten. Das Besondere an Will und Jazz war ihre Humor und, dass ihre Musik mittelständische Themen behandelte – im Gegensatz zum damals eher üblichen Ghetto-Talk im Rap.

Doch nicht jedes Erfolgsrezept ist für die Ewigkeit und so fand sich das Duo bei seinem vierten Album »And in This Corner…« 1991 auf dem Zenit eines kar­ri­e­ris­tischen Abwärtstrends. Zwar konnte die LP damals noch rund 500.000 Einheiten absetzen und Goldstatus erlangen, doch blieb das Album weit hinter den kommerziellen Erwartungen: ein Flop, wie die Plattenfirma beanstandete. Will, als Jungspund zu früh zur Millionen gekommen, hatte zudem keinerlei finanzielle Weitsicht bei seinen vorangegangenen Erfolgen bewiesen und einen Haufen Steuerschulden vorzuweisen. Eine missliche Ausgangslage, aus der er aber einen obskuren Weg fand, der unter anderem mit Quincy Jones, Rotwein und seiner damaligen Freundin zu tun hatte und ihn am Ende zum Prinz von Bel-Air werden ließ. Gänsehaut!

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