Sylabil Spill – Mein Wille/ Amok // Video

»Biten ist, wenn man versucht, einen kompletten Zusammenhang zu kopieren. Sonst würde ja jeder, der ‚dope‘ sagt, von dem biten, der ‚dope‘ erfunden hat«, sagte Sylabil Spill einmal im »vs. the Beats«-Interview aus JUICE #152. Dass sich der Radira derzeit auf Modus bringt, Grime in einen deutschen Zusammenhang zu setzen, dürfte spätestens mit seiner EP »Auf Grime« Anfang des Jahres klar geworden sein. Das hat aber eben nichts mit Biten zu tun, sondern mit einer Mission, Kinners. Musitu Kumuinis Rolle im Game war eigentlich festgelegt, als radikaler BoomBap-Battleraper. Bis er den sportiven Grundtenor eines speziellen Sub-Genres von der Insel als seine persönliche Neu-Nemesis entdeckte und seit dem seine immer angriffslustigen Wettbewerbs-Verses eindrucksvoll über rudimentäres Synthie-Geballer spittet. Erst kürzlich linkte er mit der Londoner Rap-Hoffnung Koder, nur um einige Tage später sich wieder auf die Stärken eines Alleingangs zu besinnen. Dafür braucht Spill nicht mehr als »Gedanken im morgen« und Ausdauer wie Usain Bolt. Ganz ohne Biting: Dope.

Das Split-Video »Mein Wille/Amok« featurt übrigens zwei Tracks aus der heute erschienen EP »Und Kicken«, die gleichzeitig den Abschluss seiner Grime-Trilogie markiert.

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