Spotify-Jahresrückblick: Rap dominierte 2019 // News

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Das immer näher kommende Jahresende bedeutet nicht nur, dass jeder Rap-Nerd seine ultimativen Top-Ten-Listen besprechen möchte, sondern auch, dass man rekapitulieren kann, was man sich in diesem Jahr tatsächlich am meisten angehört hat. Spotify macht’s möglich und lässt Nutzer hier ihren persönlichen Jahresrückblick erstellen. Die offiziellen Jahrescharts des Streamingdienstes zeigen dabei einmal mehr, dass HipHop das aktuell einflussreichste Genre der Welt ist.

Dass HipHop auch die Streamingzahlen des Jahres 2019 in Deutschland dominiert, dürfte dabei niemanden mehr verwundern. Rap wird in Person von Capital Bra, Samra und Raf Camora vertreten, die die drei meistgestreamten Artists sind und regelmäßig in den meistgeklickten Playlisten auftauchen. Die Schweizer Rapperin Loredana, die in diesem Jahr ihr Debüt »King Lori« veröffentlicht hat, ist in Deutschland die zweitmeistgestreamte Künstlerin hinter Pop-Superstar Billie Eilish.

Grafik: Spotify

Gerade die Newcomer im Deutschrap, die eine junge Generation von Hörern ansprechen und für die Streaming die selbstverständliche Form des Musikhörens ist, haben es geschafft, Hits bei Spotify zu landen. »Roller« von Apache 207 und »Vermissen« von JuJu zusammen mit Henning May landen auf den ersten beiden Plätzen der meistgestreamten Songs in Deutschland. Die Plätze vier und fünf sichern sich Capital Bra und Samra mit »Wieder Lila« und »Tilidin«.

Auch in Sachen meistgestreamte Alben dominiert Rap in Deutschland klar. Die fünf beliebtesten Langspieler stammen allesamt von Rappern. Auf Capital Bras »CB6« folgt »Berlin Lebt 2« von ebenjenem Capital und Samra, »Ya Hero Ya Mero« von Mero, »Platte« von Apache 207 und »Wave« von Ufo361.

Grafik: Spotify

Auch bei den meistgehörten Playlists mischt Deutschrap natürlich mit, für die Spitzenplatzierung einer reinen HipHop-Playlist hat es aber nicht gereicht:

Grafik: Spotify

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