Rap for Refugees: HipHop-Festival für kulturelle Vielfalt kommt nach Berlin // Live

»Oder soll man es lassen?« titelte die Zeit vor gut einem Monat über die Rettung gekenterter Flüchtlingsboote im Mittelmeer und zeigte damit, dass 2018 selbst in mitte-links Mainstreammedien die Abwägbarkeit von Menschenleben diskutabel ist. Das ist ein Armutszeugnis. Dass kulturelle Vielfalt Gesellschaften bereichert, kulturelle Abschottung Nationen in den Ruin treibt, sollte eigentlich klar sein. Und dass Menschenleben nicht diskutabel sind auf jeden Fall.

Der Normalisierung derart krasser Fälle von Rassismus, Nationalismus und Xenophobie muss man jedenfalls eine positive Antithese entgegensetzen, um zu zeigen, dass rechtes Gedankengut in Deutschland keinen Boden finden soll. Das hat sich die Organisation Rap For Refugees auf die Fahnen geschrieben, die sich für Integration und Solidarität einsetzt und regelmäßig Workshops und andere Events zu diesen Themen veranstaltet. Das Motto dabei: Nicht für, sondern mit Menschen zusammen arbeiten.

Am kommenden Samstag, den 25. August, organisiert die Gruppe wieder ihr »Rap For Refugees«-Festival. Dies mal im Berliner Yaam. Über vierzehn Stunden werden dann kostenlose Workshops in den Bereichen Beatboxing, Tanz und Graffiti angeboten; ab 18 Uhr spielen insgesamt 20 Künstler, unter ihnen viele junge Kreative mit unterschiedlichsten Hintergründen, gemischt mit etablierten Künstlern wie Pöbel MC, PTK oder BOZ. Eine Crosscultural HipHop-Sause vom Allerfeinsten also. Weitere Infos gibt’s auf Facebook, Tickets im Vorverkauf hier.

Rap For Refugees – Berlin 2018
25.08. Berlin, Yaam

Foto: ThisIsJulia

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